Salzburg

Video: Hirtenkinder belagern die Alm

Hirten sind auch nur Kinder. Diese Weisheit bestätigte sich bei den "Hirtentagen" in Lofer ein Mal mehr.



Eine neue Regisseurin (Caroline Richards), sieben neue Hirtenkinder und ein neuer musikalischer Leiter (Simon Haitzmann). Das Salzburger Adventsingen wartet mit vielen Neuigkeiten auf.

Gleich geblieben ist die ansteckende Lebensfreude der insgesamt 18 Hirtenkinder. Sie bereiteten sich in ihrem "Höhenlager" auf der Loferer Alm intensiv auf die kommende Probephase und ihre 17 Auftritte beim Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus vor. Zu sehen ist eine Neuinszenierung von "Sonst bliebe es ein Traum". Dieses szenisch-musikalische Werk stammt von Tobi Reiser dem Jüngeren. Es wurde zuletzt vor sieben Jahren gezeigt. Caroline Richards, die Veronika Pernthaner als Regisseurin ablöste, will versuchen, "diesem wunderbaren Stoff, der die Menschen immer wieder neu berührt, eine weibliche Färbung zu geben". Hans Köhl, der Gesamtleiter des Adventsingens: "Das Besondere beim heurigen Hirtenspiel sind die Musikstücke. Erstmals spielen die Kinder einen Hirtenmarsch von Tobi Reiser dem Älteren mit Blasmusikbesetzung und Trommelbegleitung. Dazu wird der Aberseer-Landler mit Schleunigem gesungen, gespielt und gepascht." Die Kinder studieren noch eine weitere Besonderheit ein, das Hirtenlied "Stille Nacht, heilige Nacht."

"Es wurde", so Köhl, "1986 per Zufall im Rahmen einer volkskundlichen Feldforschung in Flachau entdeckt".

Die intensive Probephase beginnt Mitte November im Großen Festspielhaus.

Die Premiere von "Sonst bliebe es ein Traum" findet am 30. November statt.

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