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FPÖ-Wahlkampfauftakt in Hallein: Norbert Hofer war kein Publikumsmagnet

Die Halleiner Freiheitlichen luden zum Wahlkampfauftakt ins Kolpinghaus. Verkehrsminister Norbert Hofer gab sich die Ehre, der erhoffte Besucherandrang blieb aus. Bürgermeisterkandidat Peter Mitterlechner zeigte sich angriffslustig.

Der Veranstaltungssaal des Halleiner Kolpinghauses war am Mittwochabend bestenfalls halb gefüllt, der Stimmung tat dies keinen Abbruch: Unter lautem Applaus zog Verkehrsminister Norbert Hofer gemeinsam mit Landesparteiobfrau Marlene Svazek und Bürgermeisterkandidat Peter Mitterlechner ein. Der Minister schüttelte Hände, ließ sich bereitwillig fotografieren und setzte geduldig sein breites Lächeln auf.

Für die Gemeinderatswahl am 10. März hat Spitzenkandidat Mitterlechner große Ziele. Die FPÖ will erstmals den Bürgermeister stellen. Und: "Hallein muss von den kalten Fesseln der ÖVP-Alleinregierung befreit werden", sagte Mitterlechner bei seiner Rede. Die Volkspartei mache nur das, was für sie selbst gut sei - aber nicht, was für die Halleiner gut sei. Mitterlechner forderte eine Politik des Miteinanders. "Es kann nicht sein, dass Posten wichtig sind. Es müssen die Bürger wichtig sein." Das Gemeindeamt müsse künftig serviceorientierter arbeiten - derzeit habe man Bauchweh, das Gebäude überhaupt zu betreten.

Zentraler Punkt im FPÖ-Wahlkampf ist das Thema Sicherheit. "Hallein ist keine unsichere Stadt, aber das subjektive Sicherheitsgefühl muss erhöht werden", sagte Mitterlechner. Die Stadtpolizei müsse dringend aufgestockt werden, die Freiheitlichen fordern fünf neue Polizisten. "Sie sollen in allen Stadtteilen unterwegs sein und überall, wo es notwendig ist, Flagge zeigen", sagte der Bürgermeisterkandidat. Dazu soll ein stadteigenes Ordnungsamt geschaffen werden. Weitere Schlagworte des blauen Wahlprogramms: Leistbares Wohnen, die Grundversorgung in den peripheren Stadtgebieten und die Förderung des Stadtteils Rif.

Landesparteiobfrau Marlene Svazek formulierte die Wahlziele in der zweitgrößten Stadt Salzburgs etwas zurückhaltender: Einen oder sogar zwei Stadträte könne man in der künftigen Halleiner Regierung stellen, für den Bürgermeister könnte es "vielleicht reichen". Verkehrsminister Norbert Hofer hofft ebenfalls auf ein starkes Ergebnis von Spitzenkandidat Mitterlechner: "Es ist wichtig, dass wir in den Gemeinden stark sind, damit die Leute uns kennenlernen und merken, dass wir nicht so sind, wie manche Zeitungen schreiben."

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