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Wahl 2019

Stadt-SPÖ hat 33 Prozent zu verteidigen - Volkspartei startet von einem historischen Tief

Die Ausgangslage für die Wahl ist spannend. Hält die rot-grüne Mehrheit?

Das war das Ergebnis vom 9. März 2014: Die SPÖ unter Heinz Schaden erreichte 33 Prozent, Harald Preuners ÖVP sackte auf 19,4 Prozent ab.  SN/sn
Das war das Ergebnis vom 9. März 2014: Die SPÖ unter Heinz Schaden erreichte 33 Prozent, Harald Preuners ÖVP sackte auf 19,4 Prozent ab.

Bei der Wahl vor fünf Jahren siegte die Stadt-SPÖ überlegen mit 33 Prozent der Stimmen. Die Stadt-ÖVP erlebte hingegen ein Debakel und stürzte auf 19,4 Prozent ab. Die Bürgerliste auf Platz drei verlor leicht und kam auf 13,5 Prozent. Die neu angetretene Partei NEOS und die Freiheitlichen lieferten sich 2014 mit je 12,4 Prozent ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Letztlich lag NEOS sechs Stimmen vorn und zog dank Proporz in die Stadtregierung ein.

Den Einzug in den Gemeinderat schaffte als Einzige der "Kleinen" die Liste "Bürger für Salzburg" rund um Rehrlplatz-Anrainer Christoph Ferch mit 3,4 Prozent. Die KPÖ scheiterte (2,1%) nur sehr knapp. Keine Chance hatten hingegen die Linke, die Piraten und das Team Salzburg rund um Ex-Staatssekretär Eduard Mainoni. Der Liste Tazl war ein Verbleib im Gemeinderat nicht vergönnt. Sie flog raus.

An den Kräfteverhältnissen im Salzburger Gemeinderat änderte sich 2014 wenig. Denn Rot-Grün erreichte mit 21 von 40 Mandaten erneut eine Mehrheit im Gemeinderat - auch wenn diese 2018 zerfiel, weil ein SPÖ-Gemeinderat zur ÖVP überlief. Spannend wird, ob Rot-Grün diesmal nach 20 Jahren bricht.

Was die Bürgermeister-Direktwahl anbelangt, so kam es 2014 zwischen Heinz Schaden und Harald Preuner zu einer Stichwahl. Der amtierende SPÖ-Bürgermeister Schaden entschied diese mit 69 Prozent klar für sich. Die Wahlbeteiligung erreichte 2014 in der Landeshauptstadt nur noch 49,7 Prozent, bei der Bürgermeister-Stichwahl waren es gar nur mehr 31,2 Prozent. Heinz Schaden reichten damit 23.012 Stimmen aus, um als Bürgermeister wiedergewählt zu werden.

Die Ausgangslage für die Wahl 2019 hat sich dennoch gravierend verändert. Denn Heinz Schaden musste zurücktreten. Bei der Nachwahl des Bürgermeisters im Dezember 2017 gewann ÖVP-Mann Harald Preuner - mit einem hauchdünnen Vorsprung von 294 Stimmen.

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