Wirtschaft

200 Mitarbeiter der Lebenshilfe wollen am Dienstag streiken

Nachdem auch die vierte Runde der Kollektivertragsverhandlungen in der Nacht auf Freitag kein Ergebnis brachte, sei man gezwungen in den Betrieben der Sozialwirtschaft Warnstreiks abzuhalten, sagt Gerald Forcher

Bei der Lebenshilfe wird am Dienstag gestreikt. SN/schenker
Bei der Lebenshilfe wird am Dienstag gestreikt.

Der Betriebsrat der Lebenshilfe Salzburg hat bereits am Donnerstag im Rahmen einer Betriebsversammlung einstimmig beschlossen, dass kommenden Dienstag ein Warnstreik durchgeführt werde. Rund 200 Sozialbetreuer in 20 Werkstätten und in der Landesgeschäftsstelle wollen sich daran beteiligen.

In den kommenden Stunden will Gerald Forcher, der Geschäftsführer der Gewerkschaft GPA-djp klären, welche SWÖ-Betriebe in Salzburg sich dem Warnstreik anschließen werden und welche Betriebe Betriebsversammlungen während der Arbeitszeit abhalten.

"Wir fordern eine faire Erhöhung der Löhne und Gehälter, eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 35 Stunden und eine Anpassung der Löhne und Gehälter für Kolleginnen und Kollegen die in den Berufen des Gesundheits- und Krankenpflegegesetz tätig sind", sagt Forcher.

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