Wirtschaft

Arbeitslosigkeit in Salzburg geht in allen Bezirken zurück

12.242 als arbeitslos gemeldete Personen gibt es im Bundesland. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,4 Prozent.

Derzeit sind im Bundesland 10.495 offene Stellen gemeldet, um 692 mehr als vor einem Jahr (+7,1 Prozent).  SN/Robert Ratzer
Derzeit sind im Bundesland 10.495 offene Stellen gemeldet, um 692 mehr als vor einem Jahr (+7,1 Prozent).

Die Arbeitslosigkeit im Bundesland Salzburg bleibt weiter niedrig: 12.242 Personen sind Ende November arbeitslos gemeldet, das sind um 1.492 weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres (-10,9 Prozent). "4.645 der derzeit als arbeitslos gemeldeten Personen, also mehr als ein Drittel, verfügen aktuell über eine Einstellzusage", sagt die stellvertretende AMS-Landesgeschäftsführerin Christa Schweinberger. "Die überwiegende Mehrheit davon, nämlich 70,8 Prozent, arbeitet in der Branche Beherbergung und Gastronomie."


Die Arbeitslosenquote - wie immer vorläufig geschätzt, die genauen Zahlen liegen Mitte des Monats vor - beträgt in Salzburg 4,4 Prozent. Ende November des Vorjahres waren es 5,1 Prozent. "Die Quote liegt auch deutlich unter dem Wert von November 2019, also vor Beginn der Coronapandemie, damals waren es 5,5 Prozent. Im Bundesländervergleich hat Salzburg die zweitniedrigste Quote nach Oberösterreich (3,6 Prozent) und vor der Steiermark (4,9 Prozent)", so Schweinberger. Im Österreichschnitt liegt die Arbeitslosenquote bei 6,2 Prozent.
Der Rückgang der Arbeitslosigkeit zieht sich durch alle Bezirke, am höchsten ist er im Lungau (derzeit 316 arbeitslos gemeldete Personen, -30,4 Prozent) und im Bezirk Salzburg Umgebung (1.702 arbeitslos gemeldete Personen, -20,5 Prozent), am niedrigsten fällt er im Pongau aus (2.598, - 3,2 Prozent). Betrachtet nach Branchen ist die Arbeitslosigkeit im Handel (-15,2 Prozent), in der Beherbergung und Gastronomie (-12,3 Prozent) und im Bau (-10,5 Prozent) am stärksten gesunken.
Derzeit sind im Bundesland 10.495 offene Stellen gemeldet, um 692 mehr als vor einem Jahr (+7,1 Prozent). Die meisten bei der Überlassung von Arbeitskräften (2.050), im Handel (2.036) sowie in der Beherbergung und Gastronomie (1.604).

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