Wirtschaft

Astrid Rössler verzichtet auf Einspruch gegen umstrittenes Gutachten

Das Land Salzburg wird Richard Schmidjell das Honorar für sein 380-kV-Gutachten zahlen. LH-Stv. Astrid Rössler ist aber gegen eine ungeschwärzte Veröffentlichung des Papiers.

Astrid Rössler verzichtet auf Einspruch gegen umstrittenes Gutachten SN/sn

Welche Folgen hat es, dass das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) die Abberufung des Sachverständigen Richard Schmidjell aufgehoben hat? Diese Frage beschäftigt momentan nicht nur die Spitzenjuristen des Landes. Auch viele Bürgermeister und Betroffene der geplanten 380-kV-Leitung verknüpfen damit neue Hoffnungen.

Zur Erinnerung: Schmidjell hat für das UVP-Verfahren, das in erster Instanz das Land Salzburg abgewickelt hat, im Auftrag des Landes ein Tourismus-Gutachten verfasst. Darin befürchtete der Experte im Fall einer Freileitung sehr negative Folgen für den Tourismus (siehe Kasten). Weil Schmidjell gemeinsam mit dem ehemaligen Leiter der Landes-Naturschutzabteilung im selben Vereinsvorstand saß, hat LH-Stv. Astrid Rössler (Grüne) sein Gutachten wegen möglicher Befangenheit verworfen und ein zweites "Ersatzgutachten" angefordert.

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