Wirtschaft

Bald 8000 Anträge auf Kurzarbeit in Salzburg

Jeder vierte Arbeitsplatz im Bundesland werde auf diese Weise gesichert, heißt es vom AMS.

66.000 Menschen in Salzburg sind zur Kurzarbeit angemeldet worden.  SN/APA/BARBARA GINDL
66.000 Menschen in Salzburg sind zur Kurzarbeit angemeldet worden.

Die Zahl der Anträge auf Kurzarbeit beim Arbeitsmarktservice in Salzburg steigt und steigt. Bis Freitag wurden 7650 Anträge gestellt. Damit würden rund 66.000 Arbeitsplätze in Salzburg gesichert, heißt es vom AMS. "Bei einer Zahl von im Jahr durchschnittlich rund 260.000 unselbständigen Beschäftigten, ist das jeder vierte Arbeitsplatz im Bundesland", sagt AMS-Landesgeschäftsführerin Jacqueline Beyer. Eine halbe Milliarde Euro sei dafür eingeplant. Die meisten Anträge auf Kurzarbeit entfallen auf die Stadt Salzburg und den Flachgau mit rund 57 Prozent aller Anträge (4400). Dahinter folgen Ansuchen aus dem Pongau und Pinzgau mit je 1200 Anträgen, dem Tennengau (600 Anträge) und dem Lungau (200 Anträge).

Die ersten 300 Anträge seien bis Ende der Vorwoche bereits zur Auszahlung angewiesen worden. Allerdings gebe es auch fehlerhafte Einreichungen durch die Betriebe. Trotz detaillierter Hinweise auf der Website des AMS geschehe es immer wieder, dass nicht die zur Verfügung gestellten Tools und Kanäle verwendet werden, sagt Landesgeschäftsführerin Beyer: "Bitte beachten Sie die auf der AMS-Website veröffentlichten Erklärvideos und Anleitungen. Wer nicht das zur Verfügung gestellte Webtool oder die Projektdatei verwendet, und wer nicht die Daten über das eAMS-Konto hochlädt, dessen Abrechnung kann nicht erfolgen und die Auszahlung der Gelder wird sich erheblich verzögern."

Quelle: SN

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