Wirtschaft

Biobauern kämpfen für alternatives Schlachten

Ein Lungauer Metzger will Rindern den Bolzenschuss auf der Weide statt im Schlachthof setzen. Die Biobauern hat er auf seiner Seite.

"Wenn wir unsere Kühe, mit denen wir am Biobauernhof unserer Familie zehn Jahre gut zusammengearbeitet haben, in den Hänger treiben und zum Schlachthof schicken, dann tut mir das richtig weh", sagt Hannes Hönegger aus Lessach. Denn was die Tiere auf dem Weg dorthin und später im Schlachthof erwarte, sei so wenig tiergerecht, dass der Lungauer darüber am liebsten nicht nachdenken würde. Doch er denkt nach - auch weil er täglich damit konfrontiert ist: Er arbeitet als Metzger in einem Schlachthof in St. Johann. So wie andere Biobauern setzt er sich für eine neue Art des Schlachtens ein und will ein Pilotprojekt zur Weideschlachtung auf den Weg bringen. Unterstützung erhält er von Bio Austria Salzburg und der Landesveterinärdirektion, die grundsätzlich Wohlwollen für die Weideschlachtung signalisieren.

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