Wirtschaft

Bodenpreise im Überblick: Wie viel kostet der Quadratmeter im Ort?

Von 31,75 bis 660,46 Euro: Eine neue Online-Plattform zeigt die Quadratmeterpreise für Bauland auf Gemeindeebene an.

Nicht nur Juristen, Makler oder Steuerberater, sondern jeder Interessierte kann auf der neuen Online-Plattform bodenpreise.at kostenlos Grundstückspreise auf Gemeindeebene einholen. Das Unternehmen IMMOunited, das unter anderem Grundbuch-Transaktionsdaten bereitstellt, hat die Seite diese Woche gestartet.

Eine Schnellansicht zeigt: Im Süden Salzburgs kommt man günstiger davon. In der Stadt Salzburg wird der Quadratmeter Bauland auf 544,44 Euro geschätzt. Die teuerste Salzburger Gemeinde ist allerdings Anif mit 660,46 Euro pro Quadratmeter. Am wenigsten bezahlen Käufer laut der Plattform in Ramingstein (31,75 Euro) und Lessach (40,25 Euro)

Mit einem Klick gelangen Anwender auf der Kartenansicht zum aktuellen Quadratmeter-Bodenpreis der Gemeinde ihrer Wahl. Der ausgewiesene Wert stellt den mittleren Kaufpreis (Median) der im Grundbuch durchgeführten Transaktionen im jeweiligen Ort dar. Er gibt damit einen Richtwert, welcher Quadratmeterpreis für ein Grundstück im Mittel erzielt werden kann. Neben diesem kostenlosen Service können Nutzer auch konkrete Grundstücke kostenpflichtig bewerten lassen.

Salzburgs teuerste Gemeinden

Gemeinde Baulandpreis in € Grünlandpreis in €
Anif 660,46 16,74
Salzburg 544,44 48,89
Elsbethen 376,26 4,05
Wals-Siezenheim 359,23 12,55
Bergheim 333,54 13,28
Bischofshofen 320,73 1,79
Sankt Johann im Pongau 305,85 1,5
Puch bei Hallein 300 2,65
Elixhausen 295,89 2,48
Saalbach-Hinterglemm 291,3 5,83

Salzburgs billigste Gemeinden

Gemeinde Baulandpreis in € Grünlandpreis in €
Ramingstein 31,75 9
Lessach 40,25 3,25
Muhr 41,21 4,7
Thomatal 41,51 2,75
Weißpriach 43,45 2,27
Zederhaus 46,56 0,67
Köstendorf 55,12 5,24
Göriach 56,5 1,29
Hintersee 64,38 3,69
Unternberg 67,63 10,87

Hunderttausende Kaufverträge ausgewertet

Wie das Unternehmen die Preise berechnet? IMMOunited erhebe sämtliche im Grundbuch verbücherte Kaufverträge - laut eigenen Angaben jährlich rund 100.000 Stück - und werte diese aus. Bis ins Jahr 2009 wurden Kaufverträge ausgehoben. Die Preise der Vorjahre wurden aufgrund der österreichweiten Preissteigerung der Grundstücke valorisiert. "Uns war es wichtig, dass die Nutzer einfach, direkt und ohne unnötige Zusatzfunktionen zu echten und aktuellen Grundstückspreisen auf Gemeindeebene gelangen" beschreibt Roland Schmid von IMMOunited.



Quelle: SN

Aufgerufen am 15.11.2018 um 06:20 auf https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/bodenpreise-im-ueberblick-wie-viel-kostet-der-quadratmeter-im-ort-520501

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