Wirtschaft

Das Stift Seekirchen wurde um 1,6 Millionen Euro aufwendig saniert

Nach neun Monaten Umbauarbeiten wurde das sanierte Gebäude am Sonntag offiziell eingeweiht.

Als Christen sollen wir kein alleiniges Dasein führen, sondern die Gemeinschaft leben. "So möge das Stift Seekirchen ein Haus für alle sein; nicht ein Haus der verschlossenen Türen, wo nur der Auferstandene hineinzukommen vermag, sondern ein Ort der Gastfreundschaft, der Ruhe und Begegnung", betonte der Salzburger Erzbischof Franz Lackner am Sonntag bei der Segnung des umgebauten Stiftsgebäudes Seekirchen.

Insgesamt sind im Erdgeschoß und im ersten Stock des Stiftsgebäudes acht barrierefreie Wohnungen untergebracht, zwei davon werden von Priestern bewohnt. "Zwei Wohnungen sind noch frei, Interessierte jeden Alters sind herzlich willkommen", meinte Pfarrer Harald Mattel. Im obersten Stock des Gebäudes finden sich Büros für die Pfarrmitarbeiterinnen und Pfarrmitarbeiter, ein Besprechungszimmer und Gruppenräume für Jung und Alt.

Die Gesamtkosten für die Generalsanierung belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro und werden zum Großteil von der Pfarre Seekirchen und der Erzdiözese Salzburg getragen. "Ein besonderer Dank gilt vor allem posthum Frau Elisabeth Lausenhammer, die durch ihre testamentarische Zuwendung an die Pfarre einen ganz wichtigen Beitrag zur Finanzierung geleistet hat", unterstrich der Seekirchner Pfarrer.

Architekt Wolfgang Weiser und sein Sohn Baumeister Mario Weiser zeigten sich nach den neunmonatigen Renovierungsarbeiten zufrieden: "Es ist für den Planer immer der schönste Moment, wenn ein Bauwerk fertiggestellt und gesegnet wird". Die Außenfassade samt Fenster und Dach wurden bereits vor Jahren saniert. Allerdings war das historische Gebäude "im Innenbereich in die Jahre gekommen". Der Rost habe an der Heizungs- und Sanitärinstallation fest genagt. Immer wieder kam es zu Rohrbrüchen", so Wolfgang Weiser. "Die Elektroinstallation entsprach in keiner Weise mehr den heutigen Ansprüchen und musste von Grund auf erneuert werden."

Quelle: SN

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Schöne Heimat

Ziemlich nah!

Von Nanne Mayer
19. Oktober 2020
Als das erste Grunzen kam, ging ich langsam rückwärts.... -:)

Kommentare

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