Wirtschaft

Der große Skizirkus kommt: Jetzt freut sich Zauchensee

Im Pongau jagt ein Wintersport-Ereignis das nächste. Nun sind Altenmarkt und Zauchensee dran. Diese Skitalenteschmiede hat viele Väter und Mütter.

Der Pongau kann sich mit Fug und Recht als Nabel des österreichischen und in diesen Tagen auch des internationalen Skisports bezeichnen. Es geht Schlag auf Schlag. Nach dem Skispringen in Bischofshofen, dem Nachtslalom in Flachau und dem Snowboardevent in Bad Gastein ist nun Altenmarkt-Zauchensee an der Reihe: mit den Abfahrts- und Kombinationsrennen.

Im Vorjahr war man kurzfristig für St. Anton eingesprungen. Heuer ist Zauchensee fix im Weltcupkalender und dank seines großen Teams um Organisationschefin Vroni Scheffer, Rennleiter Thomas Gsodam und Streckenchef Heinz Stohl bestens gerüstet. Vor allem: Die legendäre Kälberlochstrecke ist hervorragend vorbereitet. Aber es wird eine Bewährungsprobe: Schneefälle sind angesagt.

Für Normalskifahrer ist allein schon der Blick auf den steilen Starthang aus 2176 Meter Seehöhe furchteinflößend. Die Präparierung hat schon vor Wochen begonnen - mit einem Pistengerät, das nur mittels Seilwinde die Neigung von 70 Prozent überwinden kann. Was die Streif in Kitzbühel für die Herren, ist das Kälberloch für die Damen.

Sogar der Abfahrtsweltmeister hat großen Respekt

Selbst der Abfahrtsweltmeister, dreifache Gewinner des Abfahrtsweltcups und Zauchenseer Hausherr Michael Walchhofer hat größten Respekt: "Eine Abfahrt, bei der man im Starthaus steht, hinunter schaut und sich richtig überwinden muss." Innerhalb von wenigen Sekunden beschleunigen die Rennläuferinnen von null auf 125 km/h. Walchhofer hat Sportlerinnen beim Training und der Streckenbesichtigung beobachtet, "wie sie am Start Selfies machen und verschicken".

Michael Walchhofer und Gitti Obermoser sind nur zwei der Stars, die der Skiclub Altenmarkt-Zauchensee hervorgebracht hat. Der 1954 gegründete Club schöpft aus einer großen Anzahl von Nachwuchstalenten und ist einer der erfolgreichsten des Bundeslandes. Er zählt gut 300 Mitglieder, sagt Obfrau Vroni Scheffer. Rund 40 Kinder absolvieren die Trainings für die alpinen Wettkämpfe. Joe Hessenberger, ein Routinier, führt das Trainerteam an - und Talente bis in den Weltcup. Hessenberger hatte in seiner Anfangszeit schon Gitti Obermoser und Michael Walchhofer unter seinen Fittichen, später Hannes Reiter und in jüngerer Vergangenheit Markus Dürager und Martina Rettenwender. Letztere ist übrigens eine Nichte Michael Walchhofers.

Pongauer helfen zusammen. Auch Skiclubmitglieder aus anderen Orten packen bei den Vorbereitungen kräftig an. "Wir haben 250 bis 300 Leute auf der Piste", sagt Scheffer. Der größte Teil sind ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Auch das Bundesheer sorgt für die sehr gute Bedingungen. Jetzt sind die Blicke nach oben gerichtet. Wie viel Schnee kommt wirklich? Das ist die Frage. Nicht nur Vroni Scheffer ist optimistisch. "Wir hoffen, dass es zwei schöne Renntage werden."

Quelle: SN

Aufgerufen am 25.09.2018 um 03:01 auf https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/der-grosse-skizirkus-kommt-jetzt-freut-sich-zauchensee-537967

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