Wirtschaft

Der Lungau entdeckt eine neue "Goldader"

Betriebskindergarten in Tamsweg hat nun auch ein Restaurant eröffnet.

Streichelzoo, Rodelhügel und im Sommer sogar eine Feuerstelle - für rund 100 Kinder ist der Betriebskindergarten der Tamsweger Trockenbaufirma von Rupert Pagitsch bereits seit zwölf Jahren ein Vorzeigeprojekt. Dazu eröffnete am Wochenende keine übliche Betriebskantine, sondern ein eigenes Restaurant für die Kinder sowie Mitarbeiter - und andere Gäste. Der klingende Name ist "Goldader".

"Das Wohl der Kinder steht hier im Zentrum, aber auch die Bedürfnisse der Eltern und des Betriebes werden wahrgenommen. Nun gehen sie wieder einen Schritt weiter und haben ein Restaurant, in dem die Kinder täglich mit gesundem Essen verköstigt werden", sagte Familienlandesrätin Andrea Klambauer (Neos).

Auf 600 Quadratmeter bietet das neue Restaurant Platz für 380 Personen. Mittags werden Kinder und Angestellte verköstigt, abends steht dieses Ambiente der Öffentlichkeit zur Verfügung. Auf dem Speiseplan stehen ausschließlich heimische Produkte. Kräuter, Obst und Gemüse kommen direkt aus dem eigenen "Naturspielplatz". "Ich möchte die Kinder wieder in die Natur und zum Ursprung führen, ihnen Erfahrungen ermöglichen, die wir in unserer Kindheit erleben durften", erklärt Rupert Pagitsch.

Der Name Goldader bezieht sich auf die Geschichte des Lungaus als Bergbauregion. Im Mai diesen Jahres soll der Betrieb für das breite Publikum aufgenommen werden. Zum Rahmenprogramm gehörte auch Goldwaschen, denn wenn man sich schon in einer Goldader befindet, sollte man auch wissen, wie man das Gold findet und möglichst viel aus den Vorkommen gewinnen kann. Ein Höhepunkt war die Theatervorführung "Ich bin ich" mit dem Lied "Verspüt, verspüt" (Verspielt, verspielt).

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