Wirtschaft

Die Leube-Gruppe in Grödig kauft zwei weitere Firmen

Das Unternehmen setzt die Zukäufe auf dem Markt fort: Jetzt wurden die Wörndl GmbH in Plainfeld und die Burgstaller Beton GmbH in Taiskirchen gekauft. Leube übernimmt alle Mitarbeiter. Die zwei Firmen agieren künftig unter neuem Namen.

Sie marschieren künftig unter einem Dach: Helmut Radauer (Leube), Regina und Leonhard Wörndl-Aichriedler (Betonteile Wörndl) sowie Heimo Berger (Leube).  SN/leube
Sie marschieren künftig unter einem Dach: Helmut Radauer (Leube), Regina und Leonhard Wörndl-Aichriedler (Betonteile Wörndl) sowie Heimo Berger (Leube).

Die Leube-Gruppe mit Sitz in St. Leonhard (Grödig) hat die Betonteile Werk Wörndl in Plainfeld zu 75 Prozent übernommen. Diese firmiert ab 1. Dezember unter dem Namen "Leube Betonteile Flachgau GmbH". Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Fertigteilen aus Beton spezialisiert: Gründungselemente, stabförmige Bauteile, Wand- und Deckenelemente sowie Sonderfertigungen. 25 Prozent der Firmenanteile bleiben weiter beim bisherigen Alleingesellschafter Leonhard Wörndl-Aichriedler, der auch künftig die Geschäfte des Unternehmens führen wird. Großes Synergie- und somit Wachstumspotenzial sieht Leube mit dem Betonteile-Standort in Maishofen (ehemals Rieder Infrastruktur).

Auch im Innviertel war die Leube-Gruppe als Einkäufer aktiv

Die Burgstaller Beton GmbH in Taiskirchen (Bezirk Ried im Innkreis) wurde zu 100 Prozent übernommen. Sie firmiert ab 1. Dezember unter dem Namen "Leube Beton Innviertel GmbH". Das Unternehmen sei im Innviertel das Zugpferd in den Bereichen Bau, Sand & Kies, Beton und Entsorgung, heißt es.

"Das Innovationspotenzial wird noch weiter gestärkt"

"Die beiden Unternehmen passen strategisch sehr gut zu uns", sagt Leube-Chef Rudolf Zrost. Sämtliche Mitarbeiter werden übernommen. "Die Integration in die Leube-Gruppe versetzt beide Unternehmen in die Lage, das ganzheitliche Leistungsportfolio der Gruppe gezielt für sich zu nutzen. Ihnen stehen dadurch ab sofort der Zugang zu allen Rohstoffen, Ausgangsprodukten und Kompetenzen der Leube-Gruppe entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Beton und Betonteilen offen." Im Verbund mit der bei Leube über Jahrzehnte gewachsenen Materialkompetenz in Zement, Kalk, Zuschlagsstoffen und Beton werde das hohe Innovationspotenzial des Unternehmens somit noch weiter gestärkt.

Die Leube-Gruppe beschäftigt inzwischen 500 Mitarbeiter

Der Ursprung von Leube liegt im deutschen Ulm. Hier gründete der Apotheker Gustav Ernst Leube im Jahr 1838 das Unternehmen. In Österreich ist Leube seit 1864 durch den Erwerb der Zementproduktion in Gartenau bei Salzburg präsent. Seit 2008 fährt das Familienunternehmen einen konsequenter Expansionskurs - auch durch Zukäufe. Heute ist Leube mit Produktionsstätten in Österreich, Deutschland und Tschechien eine europaweit agierende Unternehmensgruppe in der Baustoffindustrie. Leube setzt auf sechs Baustoffsegmente (Zement, Kalk, Transportbeton, Betonfertigteile, Betonschwellen und Quarzsande) und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz lag - noch ohne die jüngsten zwei Zukäufe - bei 130 Mill. Euro.

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