Wirtschaft

Die Zutaten im Gasthaus bleiben oft geheim

Kaiserschmarrn mit Eipulver aus Indien, Schnitzel von mit Gensoja ernährten Tieren: Warum wir oft nicht wissen, was auf unseren Tellern landet.

Silvia und Georg Maier haben ihr „Grünes Hotel zur Post“ in Salzburg Maxglan vor einigen Jahren komplett auf Bio umgestellt. Der Umstieg auf Bio-Lebensmittel habe sich mit 10.000 bis 15.000 Euro jährlichen Mehrkosten im Einkauf niedergeschlagen. SN/Stefanie Schenker
Silvia und Georg Maier haben ihr „Grünes Hotel zur Post“ in Salzburg Maxglan vor einigen Jahren komplett auf Bio umgestellt. Der Umstieg auf Bio-Lebensmittel habe sich mit 10.000 bis 15.000 Euro jährlichen Mehrkosten im Einkauf niedergeschlagen.

"Der Anteil tierischer Produkte, die wir in Gasthäusern, Hotels oder Kantinen zu uns nehmen, liegt bei 70 Prozent", sagt Sebastian Bohrn Mena. Das Problem dabei: Abgesehen von jenen Fällen, in denen Wirte die regionale Herkunft ihrer Produkte auf die Speisekarte schreiben, erfährt der Konsument nichts über die Provenienz und damit auch die Produktionsbedingungen der Zutaten. Rund 600 Millionen Eier aus Indien, der Ukraine oder Aserbaidschan landeten auf diese Weise jährlich auf den Tellern der Österreicher. Und das, ohne, dass die ...

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Aufgerufen am 27.10.2020 um 09:25 auf https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/die-zutaten-im-gasthaus-bleiben-oft-geheim-76309747