Wirtschaft

"Drin, wo sich etwas bewegt"

Der Riedenburger Stefan Hernitz leitet eine Firma, die Hochleistungskunststoff herstellt.

Die Produkte von Stefan Hernitz und seinem Team sind unscheinbar, aber für viele Maschinen und Werke unverzichtbar.  SN/sw/petry
Die Produkte von Stefan Hernitz und seinem Team sind unscheinbar, aber für viele Maschinen und Werke unverzichtbar.

Als "kompetenter Partner für Fertigteile, Halbzeuge und Zuschnitte aus thermoplastischen und duroplastischen Kunststoffen" bezeichnet sich Mertl Kunststoffe selbst auf seiner Homepage.

Geschäftsführer Stefan Hernitz übersetzt salopp für den Laien: "Überall, wo sich etwas bewegt, sind wird drinnen." Das ist nicht übertrieben: Die oft individuell angefertigten Teile aus Hochleistungskunststoff werden in Backmaschinen ebenso verbaut wie in Stahlwerken, in Maschinen von Liebherr ebenso wie in Kränen von Palfinger. "Da stecken vielleicht mehrere Hunderttausend Euro an Stahl in dem Kran, aber ohne unseren 500-Euro-Kunststoffteil geht es nicht." Auch der Weltkonzern Siemens setzt auf Kunststoffe made in Hallein: Die Seitenfenster für 30 Züge einer neuen Metro-Linie in Bangkok kommen von Mertl.

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