Wirtschaft

Ein kalter, aber herzlicher Empfang zum Jubiläum am Salzburger Flughafen

Bis heute flogen 3,5 Millionen Passagiere auf der Paradestrecke zwischen Frankfurt und Salzburg. Am Donnerstag gab es einen speziellen Empfang für die Passagiere - Mozartkugeln inklusive.

Bei minus 7 Grad war es zwar wetterbedingt ein kalter Empfang, dafür aber ein umso herzlicherer: Am Donnerstag um 10.10 Uhr begrüßten Flughafenchefin Bettina Ganghofer und Prokurist Christopher Losmann auf dem Vorfeld des Flughafens die knapp 100 Passagiere, die mit der Austrian aus Frankfurt kommend am Salzburg Airport gelandet waren. Der Hintergrund: An Bord des Embraer Jet befand sich jener Passagier, der als 3,5 millionster Fluggast auf dieser Strecke gebucht war. Wie bei solchen Jubiläen üblich gab es Mozartkugeln für die Passagiere.

Passagiere machten Selfies mit dem Willkommensschild

Bettina Ganghofer: "Ich fand es bezaubernd, dass einige Passagiere die Gelegenheit genutzt und gemeinsam mit uns und unserem Willkommensschild ein Selfie gemacht haben. Gerade die hohe Auslastung der Flüge von und nach Frankfurt und auf der Strecke nach Wien zeigen, wie wichtig diese Verbindungen für unseren Wirtschaftsraum sind. Ein voller Flieger ist aber auch ein Gewinn für die Airline."

Welches Logo am Heck des Flugzeugs prangt, ist nebensächlich

Erst vor kurzem gab Austrian-Vorstand Alexis von Hoensbroech den neuen Weg für die Austrian vor. Prokurist Losmann: "Für strategische Neuausrichtungen muss man Verständnis haben. Die Strecken Salzburg-Wien und Salzburg-Frankfurt werden von diesen Neuerungen aber nicht berührt. Ob in der Zukunft ein anderes Logo aus dem Lufthansakonzern am Heck des Flugzeugs nach Frankfurt auftauchen wird, ist nebensächlich. Wichtig ist, dass unsere Passagiere mit dem gewohnten Komfort in ihre Zielgebiete gelangen."

"Der National Carrier ist ein sehr verlässlicher Partner"

Alexander Klaus, Sprecher des Salzburg Airport: "Natürlich ist es bedauerlich, dass im Rahmen der neuen Austrian-Strategie auch die Stationierung von Flugzeugen nur noch in Wien stattfinden soll und das fliegende Personal - sprich die Crews - in Wien zentralisiert werden müssen. Die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren hat aber auch gezeigt, dass der National Carrier ein sehr verlässlicher Partner ist. Seit mehr als 60 Jahren ist die AUA ein fixer Punkt am österreichischen Airline-Markt. Und auch am Salzburger Himmel werden die rot weißen Flugzeuge nicht verschwinden."

Quelle: SN

WIRTSCHAFT-NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Wirtschaft-Newsletter der "Salzburger Nachrichten".

*) Eine Abbestellung ist jederzeit möglich, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Aufgerufen am 28.10.2020 um 10:10 auf https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/ein-kalter-aber-herzlicher-empfang-zum-jubilaeum-am-salzburger-flughafen-65362747

Schlagzeilen