Wirtschaft

"Eine ruhige Zeit gibt es nicht"

Von Sommerpause kann im Installationsbetrieb Weiser keine Rede sein. Die gute Konjunktur in der Baubranche färbt auch positiv auf das Familienunternehmen ab.

In zweiter Generation führt Josef Weiser jun. den Familienbetrieb in der Fürbergstraße. Urgroßvater und Großvater hatten einst den Betrieb in Itzling gegründet, den der Onkel übernommen hat. SN/sw/ricky knoll
In zweiter Generation führt Josef Weiser jun. den Familienbetrieb in der Fürbergstraße. Urgroßvater und Großvater hatten einst den Betrieb in Itzling gegründet, den der Onkel übernommen hat.

Die Hitze der vergangenen Wochen hat dem Installateurbetrieb Weiser keine zusätzlichen Schwierigkeiten verschafft, aber auch keine ruhigere Phase mit weniger Aufträgen. "Es ist eher die Urlaubszeit, die wir spüren. Weil noch rasch vor der Abreise dieses oder jenes unbedingt erledigt werden soll, entsteht einiges an Druck", gesteht Josef Weiser jun. Vor sechs Jahren hat er die Führung des Familienbetriebs vom Vater übernommen, der nach 45 Jahren nun eher mehr im Hintergrund mitarbeitet.

Hauptgeschäft Sanieren und Reparieren

Auch wenn der Vater Rupert heißt, hat "Josef" in der Familie Tradition, deshalb bei ihm der Zusatz "junior". Schon Urgroßvater und Großvater hießen Josef, Onkel Josef, der Bruder seines Vaters, übernahm den ursprünglichen Betrieb in Itzling und einen Cousin namens Josef gibt es auch noch. "Mein Vater hat dann den Betrieb in der Fürbergstraße gegründet", erzählt der Maschinenbautechniker, der erst anschließend die Meisterprüfung zum Gas-, Sanitär und Heizungstechniker absolviert hat, sowie etliche zusätzliche Weiterbildungen wie etwa die Energieberaterprüfung.

Mit 15 Mitarbeitern erledigt er klassische Installateurarbeiten und kümmert sich um alles, was mit Wasser, Leitungen, Heizung, Bäder und Haustechnik zusammenhängt. Ein 24-Stunden-Notdienst, der in besonderen Fällen einspringt, ist eines der Standbeine. Das Hauptgeschäft liegt jedoch beim Sanieren und Reparieren. "Da gibt's viel mehr zu tüfteln, wie etwas am besten zu lösen ist. Das ist interessanter und macht viel mehr Spaß, denn da können wir unsere ganze Erfahrung und das spezielle Wissen einsetzen. Auch finanziell ist es meistens vorteilhafter", betont Weiser.

Hauptsächlich Privatkunden zählen zu seiner Klientel, in seltenen Fällen übernimmt er auch größere Projekte. "Die suchen wir uns aber genau aus, wenn sie etwa eine spezielle Herausforderung darstellen." Bei der Arbeit setzt er auf Qualität, die Verarbeitung mitteleuropäischer Produkte und Nachhaltigkeit. Vier Lehrlinge werden im Betrieb derzeit ausgebildet. So wie in vielen Betrieben, wird Nachwuchs gesucht. "Ich bin stolz auf das gute Betriebsklima, die Stammcrew aus langjährigen Mitarbeitern, wo teils schon der Vater bei uns gearbeitet hat, zeugt davon. Erst kürzlich haben wir einen Kollegen, der bei uns gelernt hat, in die Pension verabschiedet."

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