Wirtschaft

Ex-Skistar Obermoser hofft auf lästige Kinder

Ein neues Angebot soll Kinder auf die Ski locken, und die Kinder sollen dann die Eltern motivieren.

Sportlandesrat Stefan Schnöll, Brigitte Kliment-Obermoser und Paul Blaguss. SN/lmz/neumayr/leo
Sportlandesrat Stefan Schnöll, Brigitte Kliment-Obermoser und Paul Blaguss.

Acht Partnerskigebiete machen mit. Darunter der Karkogel in Abtenau, die Zinkenlifte in Hallein/Bad Dürrnberg, die Rauriser Hochalmbahnen, aber auch die Gletscherbahnen Kaprun. Gemeinsam mit dem Land und dem Salzburger Landesskiverband (SLSV) will das Reise- und Tourismusunternehmen Blaguss in Kooperation mit diesen acht Gebieten sowie Kindergärten und Schulen eine Trendumkehr erreichen, damit wieder mehr Kinder und Jugendliche aus dem städtischen Umfeld die Freude am Skifahren entdecken. Den Lehrern wird durch die Aktion "ski4school" die aufwendige Organisation abgenommen.

Die Teilnahme an einem Skitag sei dank Unterstützung des Landes ab 13 Euro möglich - das Land schießt fünf Euro pro Tag und Kind zu. An- und Abreise erfolgen per Bus. In den Skigebieten stehen den Kindern Skilehrer zur Seite. Brigitte "Gitti" Kliment-Obermoser, Ex-Skistar und Vizepräsidentin des SLSV, hofft auf einen Spezialeffekt. Dass nämlich die teilnehmenden Kinder im Nachspann "lästig werden" und wegen der Freude, die sie an diesen Skitagen erleben, "die Eltern motivieren, sich von der Couch zu erheben, um gemeinsam Ski fahren zu gehen." Laut Sport-Landesrat Stefan Schnöll gebe es zwei wesentliche Aspekte: Es sei "essenziell, dass die eigenen Leute Ski fahren können". Und es sei ökonomisch wichtig, den Wintersport hochzuhalten, da viele Salzburger Regionen "teilweise abhängig sind vom Skifahren".

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