Wirtschaft

Fachhochschule Salzburg wächst kräftig weiter

Mit dem Studienjahr 2018/19 hat die Fachhochschule Salzburg erstmals die Marke von 3000 Studierenden überschritten, und sie will weiter wachsen.

Die FH in Puch-Urstein. SN/bernhard schreglmann
Die FH in Puch-Urstein.

Zu den bestehenden Standorten in Puch-Urstein, Kuchl und der Stadt Salzburg kommt Schwarzach als vierter Campus dazu, kündigte Doris Walter, Geschäftsführerin der FH Salzburg, am Donnerstag bei einem Pressegespräch an. In Zusammenarbeit mit dem Kardinal-Schwarzenberg-Klinikum wird im Herbst 2019 der Bachelor-Studiengang "Gesundheits- & Krankenpflege" eingerichtet. Pro Jahrgang gibt es in Schwarzach künftig 40 Plätze. Im Herbst 2018 begannen am Campus der Salzburger Landeskliniken 80 Studierende mit der Bachelor-Ausbildung, doppelt so viele wie früher. Damit trägt die Fachhochschule dem wachsenden Bedarf nach diplomierten Pflegekräften Rechnung.

Sehr gut angenommen wurde der neue Bachelorstudiengang "Wirtschaftsinformatik & Digitale Transformation", der im Herbst 2018 startete, erklärte Rektor Gerhard Blechinger und kündigte weitere Ausbaupläne an: Im Herbst soll vorbehaltlich der Genehmigung der Masterstudiengang "Human-Computer Interaction" den Betrieb aufnehmen. Dabei arbeite man mit der Universität Salzburg eng zusammen. Derzeit bietet die FH Salzburg 18 Bachelor- und zwölf Masterstudiengänge an. Die Nachfrage nach den Ausbildungsangeboten ist groß: "Wir müssen pro Jahr rund 2.000 Bewerber abweisen", sagte FH-Geschäftsführer Raimund Ribitsch. Er verwies auf die große Nachfrage der Wirtschaft nach gut ausgebildeten Fachkräften. Die Fachhochschule habe weitere Ausbaupläne, brauche dafür aber auch die Unterstützung von Bund und Land.

Einen hohen Stellenwert haben die Forschungsaktivitäten an der FH Salzburg. Es laufen derzeit mehr als 100 Forschungsprojekte mit einem Projektvolumen von rund 3,3 Mio. Euro. Zu den Forschungseinrichtungen "Zentrum für sichere Energieinformatik", "Digitales Forschungs- und Transferzentrum" und dem "Forschungs- und Transferzentrum Alpines Bauen" kam neu das "Zentrum Zukunft Gesundheit" dazu. Es beschäftigt sich mit der Entwicklung von neuen Methoden, um Menschen dabei zu unterstützen, mehr Jahre in guter Gesundheit zu erleben. Dabei arbeiten die Studiengänge Biomedizinische Analytik, Gesundheits- und Krankenpflege sowie MultiMediaTechnology eng zusammen. Unter anderem wird eine Reha-App entwickelt und getestet, die herzkranke Patienten bei der dauerhaften Änderung ihres Lebensstils unterstützen soll.

Quelle: APA

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