Wirtschaft

Flughafen Salzburg trotz Passagier-Minus im Plan

Flughafenchef Roland Hermann (66) blickt in sein letztes Dienstjahr: Er hofft, dass Turkish Airlines ihre Flüge wieder aufstockt, und will im Fluglärmstreit mit Bayern beruhigen.

Roland Hermann scheidet als Flughafendirektor Ende Dezember 2017 aus. SN/robert ratzer
Roland Hermann scheidet als Flughafendirektor Ende Dezember 2017 aus.

SN: Dem Flughafen stehen bis Ende Februar intensive Tage bevor. Wird sich lärmmäßig mehr abspielen als im Vorjahr?
Hermann: Die Nachfrage nach Winterurlauben in Salzburg ist steigend - nicht nur an Samstagen. Es herrscht aber nicht mehr Nachfrage als im Vorjahr, im Gegenteil: Der Trend geht Richtung Kurzurlaube und Flüge unter der Woche. Dadurch werden bei uns die Samstage entlastet. Hochbetrieb haben wir am 11. und am 18. Februar, wenn die Ferien in England sind. Am 18. Februar sind 107 Landungen und 113 Starts geplant. Wir hatten aber früher schon je rund 130 Starts und Landungen an einem Tag. Das ist also ein Rückgang um fast 20 Prozent.
Auch insgesamt ist die Zahl der Flugbewegungen am Mozart Airport 2016 - terrorbedingt - zurückgegangen. Um wie viel?
Es waren knapp zehn Prozent weniger. Hauptbetroffen waren Flüge Richtung Türkei und Ägypten. Daher gab es im touristischen Outgoing-Verkehr 30 Prozent bzw. 100.000 Passagiere weniger. Im Incoming-Verkehr hatten wir 2016 aber ähnliche Zahlen wie 2015. Im Linienverkehr generell hatten wir sogar, bei Incoming wie Outgoing, ein leichtes Plus. Daher kamen wir in Summe auf 1,74 Millionen Passagiere. Das ist ein leichtes Minus von 88.000.

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