Wirtschaft

Frust von der Seele schreiben

Arbeitslose berichten von ihrem Alltag und ihren Hoffnungen. Und davon, wie sich ihre Sicht auf die Arbeitswelt verändert hat, seit sie keinen Job mehr haben.

Frust von der Seele schreiben SN/robert ratzer
Helmut Moser und Gerhard Kellner schreiben über ihre Erfahrungen mit und in der Arbeitslosigkeit.

Gerhard Kellner ist ein großer Mann mit tiefer Stimme. Stark wirkt er und voller Energie. Umso mehr verwundert es, dass der 50-jährige Salzburger keinen Job findet. Kellner hat 32 Jahre lang in der Gastronomie gearbeitet, hatte Probleme mit dem Kreuz und dann - nichts. "Ich kann keine Zehn-Stunden-Schichten mehr arbeiten, wie das in der Gastronomie üblich ist", sagt er. Doch auch in anderen Branchen hat er seit Dezember keine Arbeit gefunden, obwohl er mit entsprechendem Sessel acht Stunden sitzen kann.

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