Wirtschaft

Gratiskonto hilft: 15 Prozent schaffen Sprung zurück ins Leben

Ab 18. September müssen Banken sozial Benachteiligten ein Basiskonto anbieten, das sie am Zahlungsverkehr teilnehmen lässt. Die Zweite Sparkasse macht das jetzt schon.

Demnächst soll ein Basiskonto sozial und wirtschaftlich Benachteiligten eine Teilnahme am Finanzmarkt ermöglichen. Die Kosten für das Basiskonto dürfen 80 Euro pro Jahr nicht überschreiten.

Die Zweite Sparkasse ist von der Regelung ausgenommen, denn sie bietet seit 2007 ohnehin Gratiskonten und Beratung für Menschen in finanziellen Schwierigkeiten. 23 ehrenamtliche Mitarbeiter betreuen in Salzburg die 360 Kunden. "15 Prozent können in das normale Geldleben übergeführt werden", sagt Christoph Paulweber, Generaldirektor der Salzburger Sparkasse.

Dass ihnen durch die Gesetzesnovelle Kunden abhanden kommen, denkt Karin Macheiner nicht. "Der Fokus richtet sich jetzt verstärkt auf Menschen, die wir wirklich als Partner unterstützen können", sagt die Niederlassungsleiterin der Zweiten Sparkasse in Salzburg. Jene Menschen, die bisher das Gratiskonto angenommen aber die Beratung abgelehnt haben, könnten nun anderswo ein Konto wählen.

Quelle: SN-Awi

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