Wirtschaft

Hellbrunn: "Neue Standler willkommen"

Beim Hellbrunner Christkindlmarkt haben sich die Eintrittsgebühren am Wochenende bewährt. Das Angebot für Kinder wird 2017 noch ausgebaut.

Josef Gassners Wunsch an die Zukunft ist eine bessere Kooperation zwischen Christkindlmarkt- und Adventsingen-Veranstaltern sowie den Hoteliers: „Davon würden wir alle profitieren.“ SN/robert ratzer
Josef Gassners Wunsch an die Zukunft ist eine bessere Kooperation zwischen Christkindlmarkt- und Adventsingen-Veranstaltern sowie den Hoteliers: „Davon würden wir alle profitieren.“

Gastronom Josef Gassner hat ein kleines Tabu gebrochen: Er verlangt heuer bei seinem Christkindlmarkt vor dem Schloss Hellbrunn, dem "Adventzauber", am Wochenende von 10 bis 18 Uhr erstmals drei Euro Eintritt. Die Besucher erhalten dafür einen Konsumationsgutschein, der sogar einen Wert von 3,50 Euro hat. Gassner: "Insgesamt ist das sehr gut angekommen. Es hat nur ganz vereinzelt Kritik gegeben." Der Vorteil sei, dass sich die Besucher nun besser auf alle sieben Wochentage verteilten. Die Zahl der Besucher - geschätzt 300.000 - dürfte dennoch gleich geblieben sein. "Und am 24. Dezember, der ein Samstag ist, ist trotzdem freier Eintritt." Die jetzt anbrechende letzte Woche vor Weihnachten sei traditionell "die Woche der Salzburger, weil spürbar weniger Bustouristen da sind". Daher steht auch heimisches Brauchtum auf dem Programm - von der Stubenmusi über einen Raunachtslauf bis zum "Warten aufs Christkind" am Vormittag des Heiligen Abends: "Da kommen meistens viele Väter mit ihren Kindern."

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