Wirtschaft

Heuer kamen noch mehr Gäste in die Salzburger Wasserspiele

Die Saisonbilanz 2018 für die Sehenswürdigkeiten in Salzburg-Hellbrunn fällt sehr positiv aus. Exakt 288.123 Besucherinnen und Besucher wandelten auf fürsterzbischöflichen Spuren.

Leiterin Ingrid Sonvilla mit Gunther Andriska und Nida Tunc vom Team des Schlosses Hellbrunn (v. l.) SN/stadt salzburg/j.knoll
Leiterin Ingrid Sonvilla mit Gunther Andriska und Nida Tunc vom Team des Schlosses Hellbrunn (v. l.)

Das Besucherplus betrug acht Prozent im Vergleich zu 2017. Das wirkte sich natürlich auch positiv auf die Einnahmen aus (2018: 2.057.000 Euro gegenüber 2017: 1.913.000 Euro). "Dieses Ergebnis zeigt wieder, dass Hellbrunn eine der Top-Sehenswürdigkeiten in Salzburg ist", freut sich Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) und bedankt sich beim gesamten Team.

Die Saison startete Ende März bei traumhaftem Wetter und verzeichnete bei frühsommerlichen Temperaturen Ende April mit rund 23.000 Besuchern bereits einen Rekord. Vor allem deutschsprachige Gäste und Touristen aus dem asiatischen Raum - hier waren vor allem Koreaner stark vertreten - erfreuten sich an der besonderen Atmosphäre. Der heiße, trockene Sommer und die spätsommerlichen Temperaturen im Herbst haben zu dieser Bilanz beigetragen. So besuchten an den letzten vier Öffnungstagen im November noch 1000 Gäste die Wasserspiele.

60 Schulklassen waren auf Markus Sittikus' Spuren

1206 Schülerinnen und Schüler aus Stadt und Land Salzburg, Vorarlberg, Wien, Niederösterreich und dem Burgenland tauchten in die Welt des Markus Sittikus ein, suchten Schätze und blickten hinter die Kulissen der Wasserspiele. "Unser pädagogisches Vermittlungsprogramm nimmt die Kinder und Jugendlichen mit auf eine Zeitreise und öffnet neue Räume. So gehen sie durch einen `Geheimgang` in den Keller und bekommen auch eine eigene Führung durch die Wasserspiele. Das hat die Buben und Mädchen ziemlich beeindruckt", freut sich Schlosshauptfrau Ingrid Sonvilla über das Interesse der Kinder.
Dieses Jahr gab es gleich zwei Neuerungen in Hellbrunn: Die neu gestalteten Kutschenräume empfingen und verabschiedeten die Besucher mit Emotionen, Geräuschen, Klängen und neuen Blickwinkeln. Erstmals war der historische Lustgarten auch Bühne für zeitgenössische Kunst. 18 Skulpturen aus Stahl und Stein des spanischen Künstlers Enrique Asensi bildeten einen spannenden Dialog zwischen Natur und Kunst.
Die kommenden Wintermonate wird das Team um Ingrid Sonvilla für notwendige Reparatur- und Sanierungsarbeiten an der Anlage nutzten, damit sich spätestens ab Montag, 1. April, wieder Gäste aus aller Welt am "nassen" Vergnügen erfreuen können.

Quelle: SN

Aufgerufen am 16.01.2019 um 09:56 auf https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/heuer-kamen-noch-mehr-gaeste-in-die-salzburger-wasserspiele-60594955

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