Wirtschaft

In Salzburg sind mehr Arbeitsplätze entstanden

Allein in der Stadt Salzburg arbeiteten innerhalb eines Jahres 2400 Personen mehr. Die größten Zuwächse gab es aber woanders.

Symbolbild SN/franz neumayr
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Die Zahl der unselbständig Beschäftigten erhöhte sich im Bundesland Salzburg von Jänner 2017 bis Jänner 2018 um 6345 Personen also 2,5 Prozent auf 257.948. Im Fünf-Jahres-Vergleich Jänner 2013 bis Jänner 2018 ergibt das ein Wachstum von 15.067 Personen oder 6,2 Prozent. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Salzburger Landesstatistik und der Arbeiterkammer.

Ein starkes Beschäftigungswachstum gibt es vor allem in den Bezirken Hallein und Tamsweg. Ende Jänner 2018 waren in allen sechs Salzburger Bezirken mehr Personen unselbständig beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Vorjahresvergleich legte der Bezirk Salzburg-Umgebung mit 2,1 Prozent (plus 1166 Arbeitsplätze) am schwächsten und die Bezirke Tamsweg mit 3,4 Prozent (plus 244) und Hallein mit 3,5 Prozent (plus 643) am stärksten zu. In den anderen drei Bezirken, also in der Stadt Salzburg mit 2,5 Prozent (plus 2402), im Bezirk St. Johann im Pongau mit 2,3 Prozent (plus 853) und im Bezirk Zell am See mit 2,7 Prozent (plus 1037) war das Beschäftigungswachstum ähnlich oder gleich hoch wie auf Landesebene mit 2,5 Prozent.

Strobl hatte am den größten Zuwachs

Im Vorjahresvergleich verbuchten alle 13 Arbeitsmarktregionen Beschäftigungszuwächse, wobei es deutliche Unterschiede gibt. Die fünf Regionen mit Zuwächsen von jeweils mindestens 3,0 Prozent waren Strobl (3,7), Hallein (3,6), Lungau (3,4) sowie Kaprun-Bruck und Abtenau mit jeweils 3,0 Prozent. Mit einem Beschäftigungswachstum von weniger als 2,0 Prozent lagen die Regionen Gastein (1,1) und Bürmoos-Lamprechtshausen (1,7) am Tabellenende. In den verbleibenden sechs Regionen lag das Plus zwischen 2,0 (Saalfelden) und 2,9 Prozent (Oberpinzgau).

Gereiht nach den absoluten Veränderungen führt die Region Salzburg-Stadt (das umfasst die Landeshauptstadt mit den Umgebungsgemeinden) mit 2987 zusätzlichen Arbeitsplätzen das Ranking an, gefolgt von den Regionen Kaprun-Bruck (plus 637), Hallein (plus 559) und Salzach-Pongau (plus 556). In den anderen neun Regionen reichten die Gewinne von 64 (Gastein) bis 334 Arbeitsplätzen (Neumarkt-Straßwalchen).

Ende Jänner 2018 wurden in 91 Gemeinden mehr und in vier Gemeinden gleich viele Arbeitsplätze angeboten als ein Jahr zuvor. In den verbleibenden 24 Orten war Ende Jänner 2018 die Zahl jedoch niedriger als im Jänner des Vorjahres. In elf Gemeinden gab es jeweils mehr als 100 zusätzliche Arbeitsplätze. Die Liste der Top-Fünf wurde überlegen von der Stadt Salzburg mit einem Zuwachs von 2.402 Arbeitsplätzen angeführt, dahinter folgten Puch (plus 321) und Zell am See (plus 308).

Die Publikation "Unselbständig Beschäftigte nach Regionen und Wirtschaftsbereichen; Salzburg, Jänner 2018" kann auch im Internet abgerufen werden. Die halbjährliche regionale Beschäftigtenstatistik ist ein Kooperationsprodukt der Landesstatistik Salzburg mit der Abteilung Wirtschaft der Arbeiterkammer. Ziel ist es, die Zahl der Arbeitsplätze regional, also auf Ebene der Bezirke, der Arbeitsmarktregionen und der Gemeinden, darzustellen. Die dazu erforderlichen ergänzenden Erhebungen und Bearbeitungen des umfangreichen Datenmaterials nehmen Zeit in Anspruch, sodass die Ergebnisse für den Stichtag 31. Jänner 2018 zeitversetzt vorliegen.

Quelle: SN

Aufgerufen am 17.12.2018 um 05:44 auf https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/in-salzburg-sind-mehr-arbeitsplaetze-entstanden-38577478

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