Wirtschaft

Junge für Finanzvorsorge offen

Fast jeder zweite Salzburger blickt mit Skepsis in die Zukunft.

Die Jungen machen sich Gedanken um die Pensionen und sind laut einer aktuellen Umfrage der s Versicherung offen für das Thema Vorsorge. SN/robert ratzer
Die Jungen machen sich Gedanken um die Pensionen und sind laut einer aktuellen Umfrage der s Versicherung offen für das Thema Vorsorge.

Von wegen alles wird besser. Salzburger, die allgemein an eine langfristige Zukunft denken, geben eine überwiegend pessimistische Einschätzung ab: 40 Prozent blicken mit Skepsis, 35 Prozent sogar mit Sorge auf den Zeitraum der nächsten zehn Jahre. Der Grund liegt unter anderem auch darin, dass man mit dem als zu schnell empfundenen Wandel der Gesellschaft nicht mehr Schritt halten kann.

Die Jungen machen sich eher Gedanken um die Pensionen, drei Viertel glauben nicht mehr daran, dass sie zum Zeitpunkt ihrer Pensionierung allein mit der staatlichen Pension ihren Lebensstandard halten werden können. Demgemäß stimmt in einer IMAS-Umfrage, in Auftrag gegeben von der s Versicherung (1000 Befragte), rund die Hälfte der Aussage zu, dass die private Vorsorge immer wichtiger wird. Eine besonders wichtige Rolle spielen die Gesundheit, die Familie sowie die finanzielle Altersvorsorge. "Interessant ist auch, dass bereits 99 Prozent der befragten Salzburger zumindest ein Produkt besitzen. Im Schnitt geben sie dafür 112 Euro pro Monat aus", erklärte Manfred Rapf, Generaldirektor der s Versicherung, vorige Woche bei einer Pressekonferenz. Männer liegen beim investierten Vorsorgekapital vor den Frauen, klassische Haushalts- bzw. Eigenheimversicherungen sowie Bausparverträge vor privaten Unfallversicherungen, dem Sparbuch und der klassischen Lebensversicherung.

Sieht man sich das tatsächliche Anlageverhalten genauer an, zeigt sich, dass den Salzburgern bei der Veranlagung von Geld ganz klar Sicherheit vor Rendite geht. Bei der Wahl zwischen diesen beiden Faktoren sprechen sich 62 Prozent für die Sicherheit aus. 25 Prozent präferieren eine ausgewogene Veranlagung und nur eine Minderheit von fünf Prozent setzt eher auf eine hohe beziehungsweise höchstmögliche Rendite. Dieser Einschätzung redet auch Christoph Paulweber, Generaldirektor der Salzburger Sparkasse, das Wort: "Diversifikation ist das Allerwichtigste bei der finanziellen Vorsorge - niemals sollte man alles auf eine Karte setzen."

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