Wirtschaft

Konkursverfahren Gaißauer Bergbahnen beendet

Grundeigentümer hatten 2019 einen Insolvenzantrag gestellt, weil der chinesische Eigentümer die Pacht nicht mehr zahlte. Rund 40 Gläubiger erhielten eine Quote von 54 Prozent. Mittlerweile ist das Skigebiet in neuen Händen.

Acht Grundeigentümer hatten im Herbst 2019 einen Konkursantrag gegen die Gaißauer Bergbahnen gestellt, weil das Unternehmen die Pacht nicht mehr gezahlt hatte. 1,8 Millionen Euro hatten sich damals an Passiva angehäuft. Die Bergbahn GmbH befand sich zu diesem Zeitpunkt (ab 2016) zu 75 Prozent im Besitz der chinesischen J&Y Holding Group Ltd. in Peking.

Nun informiert der Kreditschutzverband 1870, dass das Insolvenzverfahren beim Landesgericht am Montag beendet worden ist. "Nachdem sämtliche Verwertungsschritte gesetzt wurden, wird an die rund 40 Gläubiger eine Quote von rund 54 Prozent ausgeschüttet werden", heißt es vom KSV1870.

Im Frühjahr 2020 wechselte das Skigebiet dann den Besitzer. Die Gaißau Hintersee Bergbahnen GmbH ist mittlerweile zu 100 Prozent in den Händen des regionalen Unternehmers Bernhard Eibl.

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