Wirtschaft

Kurz: "Salzburg ist wie eine Visitenkarte für Österreich"

Bundeskanzler Sebastian Kurz falle es leicht, für unser Land zu werben. Denn Salzburg kenne man auf der ganzen Welt, sagt er beim Festspielempfang der Industriellenvereinigung.

370 Gäste tummelten sich am Samstagabend im Restaurant M32 beim alljährlichen Festspielempfang der Industriellenvereinigung (IV) vor der Premiere der Oper Salome. Bundeskanzler Sebastian Kurz begrüßte die Unternehmer: Er sei gern in Salzburg, er liebe die Berge und die Kultur. "Salzburg ist wie eine Visitenkarte - durch das Bundesland kann ich ganz leicht in der Welt für Österreich werben." Der Bundeskanzler hatte auch lobende Worte für die Gäste parat. "Die Industrie, Tourismus und andere Sparten schaffen Arbeitsplätze in Österreich. Wir wollen Rahmenbedingungen schaffen, damit es ihnen noch leichter fällt."

Der Präsident der IV Salzburg hofft, dass die Punkte im Regierungsprogramm des Kanzlers tatsächlich umgesetzt werden. "Eine Senkung der Lohnnebenkosten und der Körperschaftssteuer wäre wünschenswert", sagt Peter Unterkofler. Nicht nur wegen der EU-Ratspräsidentschaft sei Salzburg derzeit im Fokus der Weltöffentlichkeit. Das Motto der Präsidentschaft "Ein Europa, das schützt" sei sicher nicht zufällig gewählt, sagt der Salzburger IV-Präsident.

Derzeit nehme die gefühlte Unsicherheit zu: Brexit, Flüchtlingskrise, angedrohte Zölle. In Österreich würden sechs von zehn Euro im Ausland erwirtschaftet, die Hälfte aller Arbeitsplätze hängen vom Export ab. "Wer sich unsicher fühlt, hinterfragt jede Investition doppelt." Unterkofler rechnet deshalb damit, das sich die Konjunktur ab 2019 verlangsamt.

Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler betonte, dass der IV-Empfang immer einer ihrer liebsten ist. Sie ließ die Gäste auch gleich in die Zukunft blicken - und stellte die Künstler des Young Singers Project vor. Die jungen Gesangstalente aus aller Welt gestalten die Inszenierung der Zauberflöte für Kinder, alle Aufführungen sind bereits ausverkauft.

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