Wirtschaft

Länder und Salzburg AG investieren 18 Millionen Euro in die Schafbergbahn

Die Kosten teilen sich Salzburg, Oberösterreich und die Salzburg AG. Die Arbeiten werden fünf Jahre dauern. Der Fahrbetrieb startet am 10. Mai mit verkürzten Betriebszeiten.

Erleichtert und zufrieden: So zeigten sich am Dienstag Landeshauptmann Wilfried Haslauer, sein Kollege Thomas Stelzer aus Oberösterreich, Salzburg-AG-Vorstandssprecher Leonhard Schitter sowie St. Wolfgangs Bürgermeister Franz Eisl und zahlreiche Tourismusobleute aus der Salzkammergutregion.

"In einer länderübergreifenden Zusammenarbeit konnten wir die Finanzierung der notwendigen Sanierung der Schafbergbahn zustande bringen", sagte Landeshauptmann Haslauer bei einem symbolischen Spatenstich an der Talstation der Schafbergbahn. Es sei eine kluge Investition für die Zukunft.

Ähnliche Worte fand Landeshauptmann Thomas Stelzer, der die gemeinsame touristische Bedeutung rund um den Schafberg und Wolfgangsee hervorhob. Salzburg-AG-Vorstandssprecher Leonhard Schitter betonte dabei: "Wir fahren rund 310.000 Gäste pro Jahr auf den Schafberg und mit den Gästen der Wolfgangseeschifffahrt sind es rund 750.000. Jetzt nach 125 Jahren ist der Zeitpunkt gekommen, dass wir die Schafbergbahn generalsanieren müssen. Das ist unsere regionale Verantwortung."

Video: Neue Trasse für Schafbergbahn

Die Vorarbeiten für die Generalsanierung haben bereits im Herbst des Vorjahres begonnen. Projektleiter Bernhard Reithofer von der Salzburg AG skizzierte im SN-Gespräch einige Details: "Das Bauprogramm dauert bis 2022, wobei immer in den Randzonen März, April, Mai sowie September, Oktober, November gearbeitet wird, um den Bahnbetrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Die Baumaßnahmen betreffen primär die Strecke, also die Oberbausanierung, die in drei Teilen durchgeführt wird. Wir starten jetzt 2018 mit der Erneuerung der Gleise, dem Gleiskörper, also den Schwellen und Schienen sowie Weichenanlagen. Später folgen Infrastrukturmaßnahmen wie Strom- und Wasserversorgung. In den ersten drei Jahren sollten mehr als vier Kilometer der Strecke erneuert sein."

Die für Gäste größten sichtbaren Veränderungen werde es an der Talstation geben. Der Bahnhof, die Remise und das Verwaltungsgebäude werden umgestaltet, die Bahnsteige überdacht.

"Bei den Planungen haben wir uns an den Bedürfnissen der Gäste orientiert und werden auch die Zugangsrichtungen zu den Zügen ändern. Letztlich soll die Anlage auf den letzten Stand der Technik gebracht werden", so Projektleiter Reithofer.

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