Wirtschaft

Lungau: Damit es immer etwas zu trinken gibt

2003 hat der Lungauer Getränkeservice begonnen, sich ein Netzwerk im Lungau aufzubauen. Heute werden 1.000.000 Liter Getränke pro Jahr bewegt.

Markus Ammer ist seit 2003 für den Lungauer Getränkeservice verantwortlich. SN/sw/perner
Markus Ammer ist seit 2003 für den Lungauer Getränkeservice verantwortlich.

Seit über 50 Jahren wickelte die Transportfirma Graggaber & Ans perger Depotzustellungen für die Brau Union in Kaltenhausen ab. 2003 holte man mit Markus Ammer den richtigen Mann für einen eigenen Getränkehandel ins Boot. "Wir haben von null begonnen. Es war zu Beginn sehr schwierig, durch geringe Bestellungen gute Preise von der Industrie zu erhalten. Die Erstbestellungen mussten wir damals bar bezahlen", erinnert sich der 41-Jährige.

Durch viel Engagement, Kundenakquise und guten Service baute sich der Lungauer Getränkeservice ein Netzwerk auf. Heute zählt der Getränkehandel rund 200 Kunden. Von der Almhütte über den Lebensmittelhandel, Privatkunden bis hin zur Hotellerie. Aktuell werden im Lungau 1.000.000 Liter jährlich bewegt. "Der Durchbruch kam 2009 mit dem Gösser-Radler. Jeder hat ihn probiert. Das Produkt wurde zum Marktführer, wodurch auch wieder mehr Leute Gösser Bier getrunken haben", sagt Ammer.

Erhältlich ist beim Lungauer Getränkeservice vieles. Bier und Limo werden über die Brau Union bezogen. Weiters stehen Spirituosen, Wein, Sekt oder Champagner im Angebot. "Das ist unser riesiger Vorteil. Bei uns gibt es alles aus einer Hand. Wir decken den Getränkesektor komplett ab. Das hilft auch Veranstaltern von Festen. Sie müssen sich um nichts mehr kümmern. Bei großen Bierzelten prüfen wir sogar die Stände vor Ort und füllen bei Bedarf selbstständig auf." Ein entscheidender Partner sei die Landjugend. "Sie ist gut vernetzt und es gibt vielerorts eine faire Partnerschaft."

Die regionale Verfügbarkeit 365 Tage rund um die Uhr wurde zum Markenzeichen der Firma: "Wir genießen größtes Vertrauen von unseren Kunden. Wir haben uns das über die Jahre hinweg aufgebaut. Das ist der Vorteil von regionaler Versorgung, weil man sich einfach untereinander kennt." Vier Mitarbeiter kümmern sich um den laufenden Betrieb. Das Zustellgebiet ist der Lungau mit Katschberg und Obertauern und die angrenzende Steiermark mit der Turracher Höhe. "Herausforderung bleibt der Preiskampf", sagt Ammer.

Aufgerufen am 21.10.2018 um 10:44 auf https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/lungau-damit-es-immer-etwas-zu-trinken-gibt-20576989

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