Wirtschaft

Mehr Aufträge: Maco-Werk in Mauterndorf stockt auf

50 neue Mitarbeiter stellte der Beschlägeproduzent Maco im Lungau ein. Ein Großteil der Produkte geht nach England - vor einem Brexit fürchtet sich der Geschäftsführer dennoch nicht.

Mehr Aufträge: Maco-Werk in Mauterndorf stockt auf SN/APA/BARBARA GINDL
Nach einem schwierigen Jahr 2015 stellt Maco nun wieder Mitarbeiter ein.

Vergangenes Jahr stempelten jeden Tag 67 Mitarbeiter am Maco-Standort in Mauterndorf ein. Heuer sind es 114, mehr als hundert sind in der Produktion tätig. Damit hat sich die Zahl der Arbeiter fast verdoppelt. Die Fabrik im Lungau ist auf Schlossherstellung spezialisiert. Gudo Felix, Vorsitzender der Geschäftsführung spricht von 650.000 Schlösser, die dieses Jahr das Werk verlassen werden. "Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Lungaus."

Ein Drittel der Produktion fährt über den Ärmelkanal, die Schlösser seien auf die speziellen Anforderungen des Landes angepasst. Das Wachstum im britischen Markt sei im zweistelligen Bereich. In den vergangenen drei Jahren hätte Maco mehrere namhafte Neukunden gewonnen. Die Exporte nach Frankreich und Polen wachsen ebenfalls um 25 Prozent.

Trotz eines möglichen Brexits will Geschäftsführer Felix die Arbeitsplätze halten. 20 der rund 50 neuen Arbeiter hätten noch befristete Dienstverhältnisse. Die Stamm-Mitarbeiter werden auf ein individuelles Prämiensystem umgestellt.

Vergangenes Jahr musste Maco österreichweit mehr als 110 Mitarbeiter kündigen. Seit Jahresbeginn wurden aber wieder 210 Mitarbeiter aufgebaut. Neben dem Lungau seien auch in Salzburg und Trieben Arbeiter eingestellt worden.

Quelle: SN-Awi

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