Wirtschaft

Neuer Anlauf auf den guten alten Hahnbaum

Betreiber, Eigentümer und Bürger streben eine gemeinsame Lösung für das kleine Skigebiet an.

Schon in den 1950-er Jahren gab es einen Sessellift in St. Johann. SN/alpendorf bergbahnen/atelier oczlon
Schon in den 1950-er Jahren gab es einen Sessellift in St. Johann.

Im Streit um den Hausberg der Pongauer Bezirkshauptstadt, den Hahnbaum, ist ein frühzeitiger Weihnachtsfrieden eingekehrt. Alle Beteiligten sollen nun gemeinsam ein Konzept entwickeln. Als fix gilt, dass der Doppelsessellift auch in dieser bevorstehenden Wintersaison, natürlich wenn die Schneelage passt, in Betrieb gehen wird. Ob und wie aber größere Zukunftsinvestitionen "gestemmt" werden könnten, bleibt offen.

Hauptprobleme sind, dass der Sessellift mehr als vier Jahrzehnte alt ist und das kleine Skigebiet nur zwischen zirka 600 und 1100 Meter Seehöhe liegt. Die Bürgerinitiative Pro Hahnbaum-Sessellift hatte im September Bürgermeister Günther Mitterer (ÖVP) rund 4000 Unterschriften übergeben. Nun gab es diese Woche, vier Monate vor der Gemeindewahl, eine große Gesprächsrunde auf Einladung des Stadtchefs - mit der Gemeindevertretung sowie Vertretern der Bürgerinitiative, den Alpendorf Bergbahnen und deren Eigentümern, wie Tourismusverband und Raiffeisenbank. Mitterer hatte zuvor "eine fast schon verfahrene Situation" festgestellt. Vereinbart wurde, "gemeinsam ein zukunftsfähiges und wirtschaftlich tragbares Konzept für den Hahnbaum zu entwickeln". Die Bürgerinitiative um Stefan Zerza und Mario Janska präsentierte ihre Vorstellungen, wie zum Beispiel einen Ausbau der Beschneiung.

Immer wieder in Diskussionen aufgetauchte große Ausbauvarianten würden Investitionen von einigen Millionen Euro erfordern. Kritiker hielten das für unrealistisch. Demnächst soll in kleineren Runden verhandelt werden.

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