Wirtschaft

Neuer Chef sucht dringend mehr Arbeitsmediziner

2017 gab es in Salzburg fünf tödliche Arbeitsunfälle. Helfen könnte mehr arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Beratung. Nur: Dem Arbeitsmedizinischen Dienst (AMD) fehlt es an Ärzten.

2017 gab es im Bundesland 7702 Arbeitsunfälle. Das ist zwar im Vergleich zu 2016 ein Rückgang um 2,9 Prozent. Dafür ist die Bilanz bei den tödlichen Arbeitsunfällen 2017 mit fünf Fällen (2016: einer) besonders schlimm ausgefallen.

Einig sind sich viele Experten darin, dass hier neben einer Aufwertung des Arbeitsinspektorates auch der Ausbau der Prävention - in Form von Arbeitsmedizinern und Sicherheitsfachkräften - helfen könnte: Denn die Präventionskräfte unterstützen und beraten Arbeitgeber bei der Evaluierung von Gefahren- und Belastungssituationen sowie bei der Entwicklung von Maßnahmen und deren Umsetzung. Zusätzlich machen Arbeitsmediziner die verpflichtenden Eignungs- und Folgeuntersuchungen in Betrieben laut Arbeitnehmerschutzgesetz (ASchG).

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