Wirtschaft

"Neues Stromnetz wäre Wahnsinn"

Der seit Monaten anhaltende Strom- und Fernwärmestreit von Salzburg AG und Schweighofer Fiber hält an. Denn eine Verhandlung beim Land kurz vor Weihnachten brachte keine Lösung.

Jörg Harbring, Geschäftsführer der Halleiner Faserfirma Schweighofer Fiber, liegt mit der Salzburg AG und ihrer Tochterfirma Salzburg Netz GmbH im Clinch.  SN/schweighofer fiber/gollackner
Jörg Harbring, Geschäftsführer der Halleiner Faserfirma Schweighofer Fiber, liegt mit der Salzburg AG und ihrer Tochterfirma Salzburg Netz GmbH im Clinch.

Der Faserhersteller Schweighofer Fiber in Hallein und die Salzburg AG liegen im Clinch. Es geht um Strom und Fernwärme. Erster Streitpunkt ist, wie berichtet, die Art, wie Schweighofer mit Strom aus Produktions-Abwärme rund 20 Firmen im nahen Gewerbepark versorgt. Die Salzburg Netz GmbH, eine Tochter der Salzburg AG, hat den Faserhersteller deswegen beim Land angezeigt. Eine Verhandlung kurz vor Weihnachten hat zu keinem Ergebnis geführt. Fink: "Strittig ist, ob hier Direktleitungen vorliegen oder ob es sich um ein schon länger bestehendes Netzanschlussverhältnis handelt." Liege einer dieser beiden Fälle vor, sei die gewählte Netzkonstruktion laut Gesetz legal.

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