Wirtschaft

Personalmangel: Restaurant stellt auf Café um

Der alte Koch hörte von einem Tag auf den anderen auf, ein neuer ist nicht zu finden. Der Klampfererhof in Saalfelden musste den Betrieb einschränken.

Wirt Jürgen Oberhofer informiert die Gäste mit einer Tafel über die Änderung. SN/anton kaindl
Wirt Jürgen Oberhofer informiert die Gäste mit einer Tafel über die Änderung.

Der Personalmangel in der Gastronomie ist mittlerweile so groß, dass Betriebe deswegen schließen müssen oder den Betrieb einschränken. Jüngstes Beispiel ist der Klampfererhof in Saalfelden.

2016 haben Jürgen Oberhofer und seine Frau Alice ihren Bauernhof auf dem Kühbühel, von dem man einen herrlichen Blick über Saalfelden und das Steinerne Meer hat, neu gebaut. Sie vermieten zehn Betten und haben im November 2016 auch ein Restaurant mit 30 Plätzen eröffnet - die Franzlbrünnl-Stubn. Gekocht wurde regional, teils mit Produkten vom Hof. "Es ist super gelaufen", sagt Jürgen Oberhofer. "Im Sommer genauso wie im Winter. Wir sind ein Ganzjahresbetrieb. Das ist auch für den Ort gut. Aber wenn ich gewusst hätte, wie schwierig es ist, Personal zu finden, hätte ich es nicht gemacht. In der Gastronomie ist es drastisch. Und in ein paar Jahren wird es auch andere Gewerbe treffen."

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