Wirtschaft

Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg fordert Ende der 2G-Kontrollen

Peter Buchmüller fordert ein Ende des Lockdowns für Ungeimpfte mit 1. Februar. Auch die vorgezogene Sperrstunde und die 2G-Kontrollen im Handel sollen fallen.

Der Präsident der Salzburger Wirtschaftskammer, Peter Buchmüller, fordert ein Ende des Lockdowns für Ungeimpfte.  SN/www.neumayr.cc
Der Präsident der Salzburger Wirtschaftskammer, Peter Buchmüller, fordert ein Ende des Lockdowns für Ungeimpfte.

Der Salzburger Wirtschaftskammerpräsident, Peter Buchmüller, fordert mit Inkrafttreten der Impfpflicht am 1. Februar die Streichung der 2G-Kontrollen im Handel und ebenfalls bei körpernahen Dienstleistern. Damit verbunden sei die Aufhebung des Lockdowns für Ungeimpfte, teilte Buchmüller mit. Darüber hinaus fordert der Interessenvertreter eine Aufhebung der vorgezogenen Sperrstunde in der Gastronomie. "Gleichfalls braucht es in Tourismus und Freizeitwirtschaft ein auf die Lage abgestimmtes Ausstiegsszenario aus den Kontrollmaßnahmen." Nur die Maskenpflicht soll weiterhin gelten, so die Forderung.

"Die Omikron-Variante, die offensichtlich nicht zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führt, vor allem aber die Impfpflicht machen einen Strategiewechsel bei den Covidmaßnahmen notwendig", heißt es aus der Wirtschaftskammer. "Unter Beibehaltung der Hygienemaßnahmen und der Maskenpflicht in bestimmten Bereichen müssen wir so bald wie möglich zu normalen Verhältnissen zurückkommen", fordert Buchmüller.

Aus Sicht der Wirtschaftskammer führe der Ausschluss der Ungeimpften von weiten Teilen der Geschäftswelt zu immer stärkerer Aggressivität in Geschäften und im Alltagsleben, da hier massiv in Freiheitsrechte eingegriffen werde, was rechtlich nicht mehr ausreichend begründet werden könne. Viele Unternehmen klagten zudem über massive Umsatzeinbußen, da sie oft ungeimpfte Kunden abweisen müssten.

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