Wirtschaft

Pyeongchang: Christian Meilinger kocht die Olympioniken ein

Der Pongauer Spitzenkoch Christian Meilinger bemüht sich in Pyeongchang um ein exzellentes Gaumenspiel im "Austria House".

Er ist ein Weltbürger aus St. Johann im Pongau. Aber er macht kein Aufheben davon. Er verlor nie die Bodenhaftung, mag die österreichische Tracht, liebt den "Sound" der Großstadt und ist mit der Südkoreanerin Young Ji verheiratet. Bislang gab es in seinem Leben vor allem ein "weiter". Von der Mutter erbte er den Unternehmergeist und die Abenteuerlust. Die führte ihn als Lehrling erst in den Gasthof Bacher nach St. Johann, dann ins Hilton nach Wien. Und darauf ins berühmte Windows of the World, das legendäre Restaurant in den von Terroristen zerstörten Twin Towers von New York. Dort übernahm er den Job von Leo Bauernberger, dem Chef der Salzburger Land Tourismus Gesellschaft. Die beiden verbindet bis heute "eine enge Freundschaft", schrieben die SN über "Meili".

Weitere Stationen: Küchenchef im Schanghai Hilton, im Hongkong Hilton, im Bali Boutique Hotel, in Oregon (USA) und im Tokio Hilton. Fast 20 Jahre war Südkorea Lebensmittelpunkt. Auf Empfehlung Bauernbergers verwöhnt er während der Spiele als Chefkoch im "Austria House" die Gäste. Dessen starker Partner ist Saalbach-Hinterglemm. Die Glemmtaler wollen "netzwerken" und gute Stimmung für ihre Bewerbung als Austragungsort der Ski-WM 2023 machen. Auf die Siege der Österreicher wird im Austria House übrigens mit Stiegl-Bier angestoßen. Schon im November wurden 350 50-Liter-Stiegl-Fässer per Schiff nach Südkorea gebracht.

Auch Tourismusschüler

aus Bad Hofgastein in Pyeongchang

Schüler der Tourismusschule Bad Hofgastein sind Teil des Cateringteams im "Austria Hose"in Pyeongchang. Unter Leitung von Peter Donner arbeiten sechs Mädchen als Teil des Teams in Küche, Service und Housekeeping. Bis zu 50.000 Essens-Portionen werden zubereitet. Die Schülerinnen aus HLT 4 und HLT 5 sind diese Woche noch in der Schule. Am Samstag fliegen sie von Wien via Doha nach Seoul und von dort weiter nach Pyeongchang. Sie werden auch zum Gelingen vieler Gala-Abende beitragen. Mit dabei sind Absolventinnen der Skihotelfachschule, die nun den Maturajahrgang abschließen.

Bier für die Siegesfeiern

kommt aus Salzburg

Im "Austria House" , traditionell einer der beliebtesten Adressen bei sportlichen Großereignissen wie Olympia, werden die hoffentlich zahlreichen Erfolge der Österreicher ausgelassen gefeiert werden. "Das Haus mit unserem Stiegl-Bier ist eine Art Refugium, in dem man sich vom Stress der Spiele erholen kann. Ganz nach dem Motto ,so viel Zeit muss sein', ein ,slow beer' für ,fast Austrians', zu trinken. Denn Stiegl darf eines der strengsten internationalen Gütesiegel für Bier, das Slow Brewing-Siegel, tragen, so Stiegl Marketingleiter Torsten Pedit. "Und das ist so, weil weil wir unseren Bieren viel Zeit zum Reifen lassen."


Wie das Stiegl-Bier

nach Südkorea kommt

Pedit: "Wir haben schon Olympia-Erfahrung. Diesmal haben wir unser Bier bereits Ende November nach Südkorea verschifft. Etwa 350 50-Liter-Stiegl-Fässer werden dann rechtzeitig gekühlt zum Beginn der Olympischen Spiele in Südkorea bereit stehen - und bei jeder Medaille wird dann ein rot-weiß-rotes Fass angeschlagen.
Die Stieglbrauerei aus Salzburg und das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) sind bereits seit 2006 Partner. "Gemeinsam werden wir im Österreich-Haus in Pyeongchang österreichische Gastfreundschaft und Tradition zelebrieren", so Torsten Pedit.

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