Wirtschaft

SAG investierte am Standort Lend mehr als 3,6 Millionen Euro

Der Aluminium-Verarbeiter baute wegen der hohen Nachfrage der Automobilindustrie die Anlagen für ein neuartiges Gießverfahren aus.

Ein Rheocasting-Mitarbeiter beim Nachfüllen von Rohmaterial. SN/sag
Ein Rheocasting-Mitarbeiter beim Nachfüllen von Rohmaterial.

Die Salzburger Aluminium Group (SAG) mit Zentrale in Lend hat in den vergangenen Monaten aut eigenen Angaben mehr als 3,6 Millionen Euro in den Ausbau von Produktionskapazitäten am Pinzgauer Standort investiert. Konkret wurden die Anlagen für das sogenannte Rheocasting-Verfahren erweitert. Dabei handelt es sich um ein spezielles Gießverfahren, mit dem Bauteile wie Sicherheits-Kabinenaufhängungen für Lkw und Luftspeicher für die Automobilindustrie gefertigt werden. Vorteile des Verfahrens sei beispielsweise eine Gewichtsreduktion von bis zu 60 Prozent bei gleicher Belastbarkeit und Lebensdauer der Elemente gegenüber Stahlbauteilen.

Die SAG begründet die Investitionen mit der stark steigenden Nachfrage nach leichten und robusten Bauteilen vor allem aus der Automobilindustrie. Diese führt das Unternehmen auch darauf zurück, dass die Gewichtsreduktion von Fahrzeugen und die damit einhergehende Senkung des Treibstoffverbrauchs aufgrund der strengen EU-Klimaziele immer wichtiger werden.

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