Wirtschaft

Salzburg ist beim Abfallservice Vorbild für München

Abfallexperten aus München informierten sich in der Stadt Salzburg über die Unterflurcontainer.

Besuch: Reinhold Bauer und Dieter Santl (beide AWM München) bei Jürgen Wulff-Gegenbaur (Leiter des Abfallservice) und den Mitarbeitern Bruno Lederer und Ismet Halilovic (von links).  SN/stadt salzburg/wildbild/rohrer
Besuch: Reinhold Bauer und Dieter Santl (beide AWM München) bei Jürgen Wulff-Gegenbaur (Leiter des Abfallservice) und den Mitarbeitern Bruno Lederer und Ismet Halilovic (von links).

Besuch aus München gab es kürzlich beim Abfallservice der Stadt Salzburg. Die Experten des Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) - zuständig für die Sammlung, Behandlung und Entsorgung aller Siedlungsabfälle in der bayerischen Hauptstadt - informierten sich über den Einsatz von Unterflurcontainern im Stadtgebiet und waren an den durchwegs positiven Erfahrungen der Salzburger Kollegen sehr interessiert. Bereits im Oktober besuchte eine Delegation aus Innsbruck das Abfallservice, um vor Ort Wissenswertes über das unterirdische Sammelsystem zu erfahren. "Salzburg hat national und auch international einen sehr guten Ruf, wenn es um Innovationen in Sachen Abfallentsorgung geht. Bei den Unterflurcontainern sind wir absolute Vorreiter in Österreich. Aber auch wir nutzen die Besuche, um uns über kommunale Abfallentsorgung auszutauschen", freut sich Jürgen Wulff-Gegenbaur, Leiter des Städtischen Abfallservice.

Derzeit gibt es in der Stadt Salzburg insgesamt neun Standorte für Unterflurcontainer und weitere sind geplant. Neben Wohnsiedlungen bietet sich auch die Altstadt an. Gerade in der linken Altstadt ist Platz Mangelware und so kommt es immer wieder vor, dass Bürger entgegen der geltenden Abfuhrordnung ihre Tonnen auf Gehsteigen stehen lassen.
"Im Zuge der Sanierung und Neugestaltung von Residenzplatz und Kajetanerplatz würde sich der Einbau von Unterflurcontainern anbieten. Die Optik wäre durch den Wegfall der Tonnen schöner und diese müssten nicht mehr auf Privatgrund aufgestellt werden", erklärt Wulff-Gegenbaur. Die Unterflurcontainer würden nicht nur das Stadtbild verbessern. Der Zugang sei zudem auch barrierefrei und die Entleerung erfolge nach Bedarf rund alle 14 Tage. "Das spart Fahrten und somit gibt es weniger Lärm und Abgase."

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