Wirtschaft

Salzburger Firmen setzen auf Klimaschutz

Drei neue Partner für "Salzburg 2050" , die Firmen Fuchs, Unterkofler und Energieautonom sind mit an Bord.

 SN/fotolia/73714796

Immer mehr Salzburger Betriebe investieren kräftig in den Klima- und Umweltschutz. Mittlerweile haben sich bereits 21 Unternehmen der Klima- und Energiestrategie "Salzburg 2050" verschrieben. Drei davon kamen heute dazu: Umweltschutzreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler besiegelte die Partnerschaften mit der Saalfeldner Buchbinderei Fuchs, der Bäckerei Unterkofler aus Großarl und der Firma Energieautonom aus Taxenbach.

Auch diese drei Unternehmen segeln künftig unter der Flagge "Salzburg 2050-Partnerbetriebe". "Mit diesem Förderprogramm werden Salzburger Unternehmen, die sich zum Klimaschutz und Energieeffizienz bekennen und entsprechende Maßnahmen umsetzen, begleitet und vom Umweltressort des Landes zusätzlich gefördert", betont Rössler. Alle Partnerbetriebe werden außerdem vom umwelt service salzburg beraten.

Fuchs: 75 Prozent Energiereduktion

Das Gebäude der Buchbinderei Fuchs aus dem Jahr 1959 wird derzeit grundlegend saniert. "Unser Fokus liegt auf der energetischen Optimierung des Gebäudes. Das Dach wird neu gedeckt, die Fassade wird mit nachwachsenden Rohstoffen gedämmt, die Fenster werden ausgetauscht, die Ölheizung wird auf Pellets umgestellt und eine Photovoltaikanlage sowie eine E-Ladestation errichtet", zählt Christian Fuchs die größeren Maßnahmen auf. "Dazu schaffen wir E-Bikes für unsere Mitarbeiter an". Das ambitionierte Ziel ist eine Energiereduktion von 75 Prozent.

Unterkofler: Brötchenlieferung per E-Transporter

Elf Filialen im Pongau und Pinzgau betreibt die Bäckerei Unterkofler. Sie hat bereits einen kompletten Systemwechsel vollzogen, um umweltfreundlicher zu werden. So wurde in der Zentrale in Großarl eine Photovoltaikanlage montiert. Neue Backöfen bringen bis zu 40 Prozent an Heizölreduktion und einen schonenderen, gleichmäßigeren Backvorgang. Weitere Ideen sollen mit der "Salzburg 2050-Partnerschaft" umgesetzt werden. Toni Unterkofler hat vieles vor: "Wir wollen unserer Produkte künftig mit einem E-Transporter zustellen und unsere Mitarbeiter bei der Anschaffung von E-Autos unterstützen. Wichtig ist uns auch die energetische Optimierung aller Filialen und die Verbesserung des Abfall- und Ressourcenmanagements."

Energieautonom: Von der Abfalltrennung

bis zur E-Mobilität

Das Unternehmen Energieautonom sieht die eigene Kernaufgabe in der Reduktion von Betriebskosten und CO2-Emissionen für dessen Kunden. Dazu werden nachhaltige Energiesysteme für Gebäude aller Art auf PV-Basis geplant und installiert. Darüber hinaus sollen bis 2020 Maßnahmen im eigenen Betrieb umgesetzt werden. Geschäftsführer Alois Fürstaller nennt Beispiele: "Nachhaltige Beschaffung von Büroartikeln, Aufbau einer optimierten Abfalltrennung, Verbesserung der Wärmedämmung der Büroräume, Umstellung auf CO2-neutrale Energieversorgung des Bürogebäudes, Elektromobilität und vieles mehr."

Quelle: SN

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