Wirtschaft

SalzburgerLand forciert umweltfreundliche Anreise in den Winterurlaub

Mit einer Mobilitäts-Offensive schaffen die Salzburger Touristiker gemeinsam mit den Bahnverkehrsträgern ÖBB und DB neue Angebote für eine umweltfreundliche Anreise in den Skiurlaub.

 SN/slt/posch

Die SalzburgerLand Tourismus GmbH (SLTG) präsentierte am Montag eine erste Hochrechnung für das Tourismusjahr 2018/19, die rund 29,7 Millionen Nächtigungen (+1,3% im Vergleich zum Vorjahr) und 8,1 Millionen Gästeankünfte (+2,5%) ausweist. Und auch in der Sommersaison deutet die Tendenz klar auf ein weiteres Plus hin: Hier geht die SLTG von Mai bis Oktober 2019 von knapp 13,7 Millionen Nächtigungen (+2,8%) und 4,1 Millionen Ankünften (+3,4%) aus.

"Gerade die starke Entwicklung der Sommersaison, insbesondere in der Vorsaison (Mai und Juni) und in der Herbstsaison (September und Oktober), zeigen, dass das SalzburgerLand mittlerweile eine erfolgreiche Ganzjahresdestination ist", sagt Hans Scharfetter, Landtagsabgeordneter und Vorstandsvorsitzender der SLTG. "Das ist nicht zuletzt entscheidend für die touristische Wertschöpfung, die noch viel wichtiger ist als Nächtigungen und Ankünfte. Der Tourismus ist und bleibt ein ganz prägender Faktor in unseren Salzburger Regionen."

Mobilitäts-Offensive für eine umweltfreundliche Anreise

Ein besonderes Augenmerk in der touristischen Angebotsentwicklung legt die SLTG in diesem Winter auf die Anreise der Gäste und setzt damit den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zur nachhaltigen Urlaubsdestination. "Aktuell reisen rund 80 Prozent unserer Winter-Gäste mit dem Auto an, acht Prozent kommen mit der Bahn. Dieses Verhältnis wollen wir in den nächsten Jahren weiter verbessern", sagt Leo Bauernberger, der die Voraussetzungen für einen Umstieg auf die Bahn gerade im SalzburgerLand als außergewöhnlich gut sieht: "Durch die zentrale Lage in Österreich und ganz Europa ist der Salzburger Hauptbahnhof eine internationale Drehscheibe und die großen Bahnhöfe wie Radstadt, St. Johann, Zell am See oder Saalfelden machen zahlreiche Schnellzugverbindungen in die Innergebirgsregionen möglich."

Eine Woche autofreier Skiurlaub ab 569 Euro

Gemeinsam mit den Regionen im SalzburgerLand und den Mobilitätspartnern ÖBB und Deutsche Bahn (DB) entwickelte die SLTG daher attraktive Angebote, die den Gästen den Umstieg auf die umweltfreundliche Bahn zusätzlich erleichtern sollen. So etwa ein Angebotspaket für eine Woche autofreien Winterurlaub in der Salzburger Sportwelt ab 569 Euro pro Person, ein verlängertes Ski-Wochenende im Gasteinertal inkl. Thermeneintritt ab 285 Euro pro Person oder vier Tage in der Region Hochkönig mit "kulinarischer Königstour" ab 324 Euro pro Person.

Zusammengefasst sind alle diese neuen Angebote in der Broschüre "Winterurlaub mit der Bahn im SalzburgerLand" und natürlich online auf der offiziellen SalzburgerLand-Website. In den Paketen inkludiert ist jeweils der Skipass, der Transfer von und zum Bahnhof sowie der Skibus von der Unterkunft zur Piste. Nur noch das Bahnticket muss von den Gästen selbst gelöst werden - und auch hier wurden in Kooperation mit ÖBB und DB besonders kostengünstige Winter-Angebote sichergestellt.

ÖBB-Sparschiene

"Mit der ÖBB-Sparschiene fährt man zum Beispiel um 19,90 Euro von Wien nach Radstadt oder Altenmarkt-Zauchensee und um 24,90 Euro nach Zell am See-Kaprun oder Saalfelden Leogang", erklärt Josef Spiesberger, Regionalmanager der ÖBB in Salzburg, "Und auch aus Deutschland kann man um nur 19,90 Euro aus München und um 39,90 Euro aus anderen Großstädten wie Hamburg, Berlin, Köln oder Düsseldorf zum Skiurlaub ins SalzburgerLand reisen. Da fahren die Kinder bis 14 Jahre sogar gratis mit."

"ÖBB Urlaubs-Express": Aus Wien direkt ins Skigebiet

Für den wichtigen Nahmarkt Ostösterreich - immerhin fast zwei Drittel der österreichischen Gäste im SalzburgerLand kommen aus dem Ballungsraum Wien und Umgebung - gibt es in diesem Jahr ein zusätzliches Angebot für Winterurlauber: Der "ÖBB Urlaubs-Express" fährt ab 21. Dezember 2019 immer Samstagfrüh vom Wiener Hauptbahnhof als Intercity-Direktverbindung in die Salzburger Sportwelt und hält dort in Radstadt, Altenmarkt und Bischofshofen.

Darüber hinaus gibt es täglich zwei Railjet-Verbindungen von Wien nach St. Johann in Salzburg und ins Gasteinertal. Die Skigebiete im Salzburger Pinzgau wiederum sind mit den intensivierten Winter-Takten der ÖBB mit drei Railjet-Direktverbindungen am Wochenende aus Wien ebenfalls bestens erreichbar - und all das auch noch überaus kostengünstig.

Hohe touristische Wertschöpfung im Winter

In Sachen Wertschöpfung kommt dem Winter eine zentrale Rolle zu, ist er doch jene Saison mit der höheren touristischen Wertschöpfung. Gründe dafür sind hauptsächlich die längere durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Winterurlauber im Vergleich zum Sommer und die höheren Ausgaben vor Ort - etwa für die Liftkarten, die Verpflegung in den Skihütten oder für die benötigte Ausrüstung von den Skiern bis zur Winterbekleidung im lokalen Sporthandel.

Familiengeführte Betriebe prägen das SalzburgerLand

Die Gäste schätzen das immer hochwertigere Angebot im SalzburgerLand, weiß auch SLTG-Geschäftsführer Leo Bauernberger. Das besondere Plus sei die kleinstrukturierte Ausprägung des Tourismus in den Regionen mit überwiegend familiengeführten Hotelbetrieben bis hin zu kleinen Privatunterkünften: "Das SalzburgerLand zeichnet sich bei Gästeumfragen traditionell durch besonders hohe Werte bei der Gastfreundschaft und Herzlichkeit unserer Gastgeberinnen und Gastgeber aus."


Quelle: SN

Aufgerufen am 23.02.2020 um 04:41 auf https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/salzburgerland-forciert-umweltfreundliche-anreise-in-den-winterurlaub-78688822

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