Wirtschaft

Sanierungsbedarf wird erhoben

GSWB-Häuser an der Linzer Bundesstraße sind in die Jahre gekommen.

Kürzlich war Hoffnung aufgekeimt: Die desolaten Häuser Linzer Bundesstraße 17 a-c wurden eingerüstet, die Nachbarschaft rechnete mit Sanierungsarbeiten. Doch kaum zwei Wochen später war das Gerüst wieder weg, die Fassade in üblerem Zustand als zuvor. "Wir mussten dringend Reparaturen am Dach durchführen. Ebenso wurden bei dieser Gelegenheit die lockeren Fassadenteile entfernt", klärt Johann Steckenbauer, Leiter der Hausverwaltung bei der GSWB, auf.

Eine Augenweide stellt die Wohnanlage schon seit Jahren nicht mehr dar. Am dreiteiligen Wohnbau kurz vor der Schwabenwirtsbrücke bröckelt der Putz, Jalousien hängen schief, bis auf wenige Fenster wirkt er unbewohnt und heruntergekommen. Die Häuser mit insgesamt 24 Wohneinheiten hat die GSWB 1954 im Baurecht auf ÖBB-Grund errichtet. "Das Baurecht endet in 17, 18 Jahren. Wir müssen nun prüfen, wie hoch der Sanierungsbedarf ist und ob sich das überhaupt rentiert. Denn an der technischen Nutzungsdauer von 80- 90 Jahren sind wir schon knapp dran. Es wären eine Dämmung und neue Fenster nötig, dann ist aber immer noch keine Wohnung barrierefrei", ergänzt Steckenbauer.

Bis spätestens Oktober sollten die Verhandlungen mit den ÖBB abgeschlossen sein und die Entscheidung über das weitere Vorgehen fallen.

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