Wirtschaft

Sauberer Strom sprudelt aus dem Bach

Die Bundesforste öffnen am Freitag die Türen ihres Wasserkraftwerks an der steirisch-salzburgischen Landesgrenze.

Das erste volle Betriebsjahr läuft sehr gut. Jetzt ziehen die Bundesforste für das Kleinwasserkraftwerk Forstaubach eine Zwischenbilanz. Die 2015 eröffnete, 6,5 Millionen Euro teure Anlage in Pichl-Gleiming an der steirisch-salzburgischen Landesgrenze an der L 721 liefert Ökostrom für rund 2000 Haushalte. Am Freitag gibt es von 13 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür mit einer Führung und einem Elektroauto- oder E-Bike-Shuttle zwischen dem Krafthaus und der Wasserfassung. Auch die Bürgermeister von Schladming und Forstau werden erwartet.

Die geplante Jahresleistung von 6,5 Gigawattstunden ist schon jetzt erreicht.

Die Anteile am Kraftwerk werden zu 60 Prozent von den Bundesforsten und zu 40 Prozent von Wilfried Reiter gehalten. Die Bundesforste betreiben im Bundesland Salzburg derzeit drei Kleinwasserkraftwerke (Dienten, Forstaubach, Fritzbach). In den nächsten Jahren werde ein weiteres an der Taurach in Untertauern hinzukommen.

Quelle: SN

Aufgerufen am 20.09.2018 um 10:32 auf https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/sauberer-strom-sprudelt-aus-dem-bach-956260

Schlagzeilen