Wirtschaft

Sie genießt das Alleinsein im Führerstand

Die ÖBB suchen 36 Zugführer. Christine Huber erzählt, warum sie den Führerstand dem Büro vorzieht - und was ihre Mama damit zu tun hat.

Die Sonne geht auf und scheint Christine Huber ins Gesicht. Die 43-jährige Freilassingerin fährt dem nächsten Bahnhof entgegen. Am Bahnsteig stehen Kinder und winken ihr zu. "Das ist ein sehr schönes Gefühl", sagt die Lokführerin.

Seit 14 Jahren steuert Huber Güter- und Personenzüge, die bis zu 1500 Tonnen schwer sind. Sie fährt von Salzburg aus nach Villach, Linz, Freilassing. Andere Strecken darf sie nicht bedienen - jeder Triebwagenführer ist auf einen Abschnitt und Loktyp geschult. "Ich muss wissen, wo welches Signal steht, wo es bergab geht, wo der nächste Bahnhof ist", sagt Huber. Wenn es ein Gebrechen gibt, muss sie nach der Ursache suchen - egal ob es stockfinster ist oder taghell. "Ich weiß über die technischen Feinheiten Bescheid."

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 18.12.2018 um 04:06 auf https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/sie-geniesst-das-alleinsein-im-fuehrerstand-61328956