Wirtschaft

Ski amade peilt für kommende Saison Umsatzrekord von 260 Millionen Euro an

Österreichs größter Skiverbund "Ski amade" rechnet für die kommende Wintersaison mit einem weiteren Umsatzplus. Schon in der abgelaufenen Saison wurde mit 258 Millionen Euro ein Rekordumsatz erzielt, für 2019/20 werden 260 Millionen Euro angepeilt. Die Kartenpreise steigen im Durchschnitt um 3 Prozent. Eine Tageskarte für das gesamte Gebiet kostet dann 55,50 Euro, die Saisonkarte regulär 632 Euro.

Das Skigebiet Flachau (Snowspace Salzburg) ist ein Teil der Sportwelt Amade.  SN/christian sprenger
Das Skigebiet Flachau (Snowspace Salzburg) ist ein Teil der Sportwelt Amade.

Einen Ausblick auf die neue Saison haben am Mittwoch in Linz "Ski-amade"-Präsident Wolfgang Egger und Vorstandsmitglied Wolfgang Hettegger in einer Pressekonferenz gegeben. Und das Motto für 2019/20 lautet: "Genuss-Skifahren mit allen sieben Sinnen".

So gibt es 14 verschiedene Genuss-Ski-Routen mit "kulinarischen Erlebnissen abseits der Piste", versprach Egger. Für mehr Komfort soll auch das neue Skiticket via Mobiltelefon sorgen, das ab der neuen Saison in der Region Snow Space Salzburg getestet wird. Via Bluetooth und nicht mehr über die Keycard wird dabei der Durchgang durch das Drehkreuz freigegeben.

Zum Saisonstart, der offiziell am 6. Dezember mit dem Opening in Schladming gefeiert wird, nehmen zwei neue Gondeln den Betrieb auf. Eine neue Planaibahn mit 10er-Kabinen ersetzt die 33 Jahre alte Einseilumlaufbahn in Schladming. Die neue Gabühelbahn im Hochkönig-Gebiet, eine 10er-Gondelbahn, kann bis zu 2.400 Personen pro Stunde auf den Berg befördern. Sie ist der Ersatz für den in die Jahre gekommenen 2er-Sessellift.

Insgesamt investiert der Skiverbund in die Erneuerung der Anlagen in der kommenden Saison 70 Millionen Euro. Anfang September erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Flying Mozart Gondelbahn im Snow Space Salzburg sowie für den Bau des sogenannten Panorama Links zum Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl.

"Ski amade" umfasst 20 selbstständige Bergbahnen in Salzburg und in der Steiermark mit 270 Lift- und Seilbahnanlagen und rund 760 Pistenkilometern, davon sind mehr als 90 Prozent beschneibar. 1.880 Personen sind derzeit beschäftigt, davon 830 ganzjährig, da viele Bahnen auch im Sommer in Betrieb sind.

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