Wirtschaft

Ski amadé spürt nichts von der Krise

Mehr Umsatz. Mehr Nächtigungen in der Region. Mehr Junge auf den Pisten: Ski amadé zog eine sehr erfreuliche Winterbilanz.

Ski amadé spürt nichts von der Krise SN/skiamade/ziegler
Vor allem die Jungen fanden Spaß im Schnee.

Für Österreichs größten Skiverbund Ski amadé brachte die abgelaufene Saison überraschende Ergebnisse. Der Umsatz aller Bergbahnen lag bei 224,9 Mill. Euro. Das ist ein Plus von 6,36 Prozent. 7,6 Millionen Gäste frequentierten die 270 Liftanlagen in den Regionen Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein, Gastein, Hochkönig und Großarl. 7,28 Mill. Nächtigungen in der Region bedeuten ein Plus von fast fünf Prozent. Und das, obwohl der Winter lange Zeit kein Winter war. Die Präsidentin von Ski amadé, Veronika Scheffer: "Die witterungsbedingten Rahmenbedingungen waren wirklich eine Herausforderung für unsere Skigebiete."

100 Millionen Euro für neue Anlagen

Dank leistungsfähiger Beschneiungsanlagen habe man die Saison gerettet. Die brachte dann, vor allem im März, und da ganz speziell rund um Ostern, Rekorde. Alles in allem habe man eine Brottowertschöpfung von 590, Mill. Euro in der Region erzielen können. Scheffer kündigte an, man werde nicht ruhen. 100 Mill. Euro werden in neue Anlagen, vor allem aber in die weitere Verbesserung der Beschneiung investiert. Vermutlich wird die Tageskarte ab kommender Saison, wie schon im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn bei über 50 Euro liegen.

Quelle: SN

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