Wirtschaft

St. Virgil: Umbau wurde in Rekordzeit fertiggestellt

Das erzbischöfliche Bildungszentrum hat den Sebastian-Ritter-Saal in nur wenigen Monaten umgebaut. Am Mittwochabend wird der Saal nun feierlich eröffnet - mit vielen Festgästen.

Das Leitungsteam von St. Virgil: Rektor Michael Max, Direktor Jakob Reichenberger und Wirtschafs-Direktor Reinhard Weinmüller freuen sich über den umgebauten Sebastian-Ritter-Saal.  SN/st.virgil
Das Leitungsteam von St. Virgil: Rektor Michael Max, Direktor Jakob Reichenberger und Wirtschafs-Direktor Reinhard Weinmüller freuen sich über den umgebauten Sebastian-Ritter-Saal.

Zwischen Juni und Oktober ist heuer im Bildungszentrum St. Virgil viel passiert: Aus dem ursprünglichen Sebastian-Ritter-Saal wurden durch das Einziehen einer Ebene nun zwei schöne neue Räume mit Perspektive nach außen. Der größere bietet Platz für rund 90, der kleinere für rund 25 Personen. Akustik, Seminartechnik und Beleuchtung sind auf dem letzten Stand. Barrierefreiheit ist durch einen Lift und eine fix installierte Induktionsschleife gewährleistet.

Eine große Investition - starke Partner

Im Zuge der Umbauarbeiten wurden auch 700 Quadratmeter Dachverglasung erneuert und 30 Einzelzimmer neu möbliert. Die Sanierung wurde vor allem durch die gemeinsame Finanzierung der Trägerin, der Erzdiözese, sowie mit Mitteln von Land und Stadt Salzburg sowie einer privaten Stiftung möglich. "Diese Investition war eingebettet in einen Modernisierungsplan der 2015 begonnen wurde und uns als Haus zukunftsfähig macht", erläutert Wirtschaftsdirektor Reinhard Weinmüller. Durchgeführt haben das Projekt Clemens Vilsecker (Blaupause), Peter Dokulil (Planer, bauart), Martin Haberpeuntner (Bauleiter, bauart) und Christof Hillebrand (Planer Schrägverglasung, baukultur2).

Ort des Dialogs behutsam weiterentwickelt

Auch Jakob Reichenberger, Direktor von St. Virgil freut sich sehr, dass die Baustelle so schnell und gut abgewickelt werden konnte: "Dass wir die Eröffnung eines für St. Virgil so wichtigen Raumes feiern können, dass wir von unseren Geldgebern und Partnern darin unterstützt wurden, ist Ausdruck des Vertrauens, das unserer Arbeit entgegengebracht wird. Und es zeigt die Wichtigkeit von Bildung", sagt er. Reichenberger beschreibt das Haus als einen "Ort des Dialogs" und lobt die behutsame Weiterentwicklung der Architektur von Wilhelm Holzbauer, der St. Virgil in den 1970er-Jahren konzipiert hatte.

Landeshauptmann, Erzbischof und Bürgermeister haben sich für das Fest angemeldet

Die Eröffnung des Ritter-Saales, die am Mittwoch um 19 Uhr startet ist auch ein Termin, zu dem sich viel Prominenz angesagt hat: So hat neben Erzbischof Franz Lackner und Bgm. Harald Preuner auch Wilfried Haslauer sein Kommen zugesagt. Haslauer: "St. Virgil leistet einen großen Beitrag zur Weiterbildung als Sicherung der Beschäftigungs- und Wettbewerbsfähigkeit und für die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Leben. Gerade die unzähligen Veranstaltungen und Seminare von St. Virgil haben in Salzburg viele Menschen erreicht und gestärkt und zu einem ausgewogenen Angebot in der Erwachsenenbildung beigetragen. Diese Veranstaltungen können nun im neuen Sebastian-Ritt-Saal stattfinden."

Wer war der Namensgeber Sebastian Ritter?

Theologe, Philosoph, Priester: Der gebürtige Tiroler Sebastian Ritter (1917 - 2001) war von 1972 bis 1987 Finanzkammerdirektor der Erzdiözese Salzburg. In seine Wirkungsphase fällt auch der Bau von St. Virgil Salzburg. Er hat Orte der Bildung als Mittelpunkt der Kommunikation innerhalb der Kirche verstanden. Nicht zuletzt deswegen wurde der damals größte Saal in St. Virgil nach ihm benannt.

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