Wirtschaft

Statt Fahnen werden jetzt Masken genäht

Mittersiller Traditionsunternehmen stellte Produktion um.

Geschäftsführer Gerald Heerdegen.  SN/fahnen gärtner
Geschäftsführer Gerald Heerdegen.

Fahnen sind nicht unbedingt das, was man in der Coronakrise kauft. Beim Mittersiller Traditionsunternehmen Fahnengärtner brach deshalb der Umsatz innerhalb von zwei Tagen um 70 Prozent ein. Das Frühjahr ist für das Unternehmen der Beginn der Hauptsaison. Es musste auf Kurzarbeit umgestellt werden, um die Arbeitsplätze zu sichern.

Dann kam die Maskenverordnung der Bundesregierung und der Betrieb ergriff die Chance. 48 Stunden nach der Idee seien dank des Einsatzes aller Mitarbeiter die ersten Prototypen vorgelegen, sagt Geschäftsführer Gerald Heerdegen. Mittlerweile kann zwischen preiswerten neutral weißen und individuell bedruckten Schutzmasken in Großauflagen bis hin zu einer online über die Firmenhomepage erhältlichen Kollektion mit unterschiedlichsten Designs gewählt werden. Das Besondere sei, dass die Schutzmasken aus schadstoffgeprüftem Fahnenstoff gefertigt würden, so Heerdegen. "Wir konnten innerhalb der letzten dreieinhalb Wochen bereits 50.000 Stück Mundschutzmasken ausliefern. Somit können wir dem großen Defizit im Fahnenbereich ein Stück entgegenwirken. Die Hoffnung ist groß, dass auch das Fahnengeschäft wieder Fahrt aufnimmt."

Quelle: SN

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