Wirtschaft

Stiegl setzt bei Etiketten für Bierflaschen auf Recyclingpapier

Die Stiegl Brauerei hat beim Goldbräu umgestellt: Künftig sind die Etiketten aus Recycling-Papier. Auch bei den Druckfarben geht die Privatbrauerei neue Wege.

Chefbraumeister Christian Pöpperl achtet auf den ökologischen Fußabdruck der Stiegl Brauerei.  SN/stiegl/neumayr
Chefbraumeister Christian Pöpperl achtet auf den ökologischen Fußabdruck der Stiegl Brauerei.

Stiegl stellt die Etiketten beim Goldbräu um: Künftig verwendet die Brauerei nur noch Flaschen-Etiketten, die aus 100 Prozent Recycling-Papier bestehen. Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl: "Die neuen Etiketten haben einen um 26 Prozent kleineren CO2-Fußabdruck. Durch den Einsatz von Altpapierfasern bei der Papierproduktion können zudem 49 Prozent Wasser eingespart werden." Auch bei den Farben für die Etiketten geht die Privatbrauerei aus Salzburg-Maxglan neue Wege: Die Farben enthalten keine toxischen Chemikalien und seien bio-kompatibel bzw. kompostierbar, heißt es.

Aus alten Bierkisten werden wieder neue Bierkisten

Nachhaltigkeit wird in der Privatbrauerei in Salzburg-Maxglan groß geschrieben: Die Stiegl-Bierkiste sowie die neuen Bierdeckelhalter werden zu 75 Prozent bzw. zu 99 Prozent aus dem Regranulat alter Stiegl-Kisten hergestellt. Dabei wird auch auf einen Kunststoffmix verzichtet, damit die Kisten jederzeit wieder dem Recyclingkreislauf zugeführt werden können.

Quelle: SN

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