Wirtschaft

Stiegl verlängert Klima-Partnerschaft mit dem Land

Brauerei plant effizientere Beleuchtung und Ausbau der E-Ladeinfrastruktur.

Gunter Sperka (Stabstelle für Klimaschutz und Nachhaltigkeit), Stiegl-Braumeister Christian Pöpperl und LH-Stv. Heinrich Schellhorn (Grüne) arbeiten beim Klimaschutz zusammen. SN/land salzburg/monika rattey
Gunter Sperka (Stabstelle für Klimaschutz und Nachhaltigkeit), Stiegl-Braumeister Christian Pöpperl und LH-Stv. Heinrich Schellhorn (Grüne) arbeiten beim Klimaschutz zusammen.

Das Land Salzburg kooperiert im Klimaschutz derzeit mit 38 Betrieben und Institutionen unter dem Dach der "SALZBURG 2050" Partnerschaften. Sie unterstützen das Land bei der Erreichung der Klima- und Energieziele. Die Stieglbrauerei hat nun die Vereinbarung mit dem Land verlängert.

Mit Maßnahmen zum Abfall- und Ressourcenmanagement, zur Mobilität und zum Einsatz von erneuerbarer Energie sei Stiegl seit Jahren ein aktiver Partner der Klima- und Energiestrategie SALZBURG 2050, sagt Stiegl-Chefbraumeister und Geschäftsführer Christian Pöpperl. "Im Bewusstsein der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen stellt Stiegl nachhaltiges, verantwortungsvolles Wirtschaften in den Fokus der Unternehmensphilosophie." Stiegl freue sich, weiterhin zur Erreichung der Klima- und Energieziele des Landes beizutragen.
Die Partnerschaft zwischen Land Salzburg und Stiegl wurde 2017 unterzeichnet. Jetzt wurde ein weiteres gemeinsames Arbeitsprogramm festgelegt. "Die Stieglbrauerei möchte ihr Potenzial in den Bereichen Energieeffizienz und Treibhausgasminderung voll ausschöpfen", betont LH-Stv. Heinrich Schellhorn (Grüne).

Umstellung auf LED geplant

Vorgesehen sind Beratungen des umwelt service salzburg und Unterstützung bei der Umsetzung verschiedener Energieeffizienz-Maßnahmen. So konnte beispielsweise eine Photovoltaik-Anlage in der Niederlassung Flachau installiert, die E-Flotte auf neun E-Dienst-PKW erweitert sowie ein E-LKW im Stadtgebiet Salzburgs eingesetzt werden. Geplant sind unter anderem die Erweiterung der E-Ladeinfrastruktur, die Fuhrparkanalyse sowie Maßnahmen für eine effiziente Beleuchtung zum Beispiel die Umstellung auf LED oder Tageslichtschaltungen.

Mit der Klima- und Energiestrategie SALZBURG 2050 will Salzburg bis zum Jahr 2050 klimaneutral, energieautonom und nachhaltig sein. Das heißt: Keine Treibhausgas-Emission und 100 Prozent erneuerbare Energie. Salzburger Betriebe, die eine Vorreiterrolle im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz einnehmen wollen, können im Rahmen von SALZBURG 2050 eine Partnerschaft eingehen und mit Unterstützung vom Land Salzburg, Maßnahmen in diesen Bereichen setzen.

Bereits mehr als 1600 Tonnen CO2 eingespart

Bisher konnten 40 Maßnahmen realisiert werden, wodurch jährlich über 1600 Tonnen CO2 eingespart werden. Über die Wirkungsdauer der Maßnahmen hinweg beträgt die CO2-Einsparung insgesamt mehr als 23.500 Tonnen. Zahlreiche weitere Maßnahmen sind gerade in Umsetzung oder sind geplant.

Quelle: SN

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